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MANNHEIM (awp international) - Allianz Global Investors erwartet im Jahr 2011 eine gute Kursentwicklung europäischer Dividendenpapiere. "Aktien sind historisch gesehen weiterhin günstig bewertet und angesichts niedriger Zinsen gibt es kaum Anlagealternativen", sagte Thorsten Winkelmann, Portfoliomanager bei der Vermögensverwaltungsgesellschaft der Allianz, auf dem Fondskongress in Mannheim. Allerdings sollten die Investoren wie schon im Vorjahr eine sorgfältige Titelauswahl treffen, denn Risiken wie etwa der schwache Euro und eine Verlangsamung des chinesischen Wirtschaftswachstums bestünden weiter. Da die Schwellenländer sich auch in Zukunft überdurchschnittlich entwickeln sollten, setzt er auf Aktien von Unternehmen, die dort gut positioniert sind und über Wirtschaftszyklen hinaus ein strukturelles Wachstum erzielen können.
Zu Winkelmanns Favoriten gehören die Nutzniesser der steigenden Konsum- und Gesundheitsausgaben in den Schwellenländern wie LVMH . Dem bei Marktanteil und Image weltweit führenden Luxusgüterhersteller komme der dortige Trend zugute, den gestiegenen Wohlstand mit Statussymbolen zu demonstrieren. "Man zeigt gerne mit den entsprechenden Produkten, was man geleistet hat." In China dürften in knapp zehn Jahren mehr Stadt- als Landbewohner leben und die Konsumausgaben die der amerikanischen Verbraucher übersteigen. Auch die Hersteller hochwertiger Autos wie Daimler haben laut einer von Winkelmann zitierten Studie gute Perspektiven in den aufstrebenden Staaten Asiens und Lateinamerikas.
Stark aufgestellte Unternehmen mit Wachstumspotenzial seien zudem die Brauereikonzerne Anheuser-Busch Inbev , Carlsberg , Heineken und SABMiller . Sie litten zwar unter einem Absatzrückgang in den Industrieländern, teilten aber den weltweiten Biermarkt fast komplett untereinander auf. Daher profitierten sie von ihren führenden Stellungen in wichtigen Wachstumsmärkten. "Das ermöglicht hohe Gewinnmargen und erschwert anderen Wettbewerbern den Markteintritt", sagte Winkelmann.
Gute Aussichten räumt er zudem den stark im weltweiten Handel engagierten Firmen DSV, Bureau Veritas und SGS sowie Ausrüstern und Dienstleistern aus dem Öl- und Bergbaubereich wie Saipem , Atlas Copco , Sandvik und Outotec ein. Aber auch die Outsourcing-Spezialisten Compass Group , Sodexo , Serco, Capita Group und G4S zählt Winkelmann zu seinen bevorzugten Unternehmen.
Für den schwedischen Radiotherapie-Spezialisten Elekta spreche wiederum seine Marktführerschaft in China und Brasilien sowie die fehlende Konkurrenz. Mit Varian Medical Systems gebe es nur einen grossen Konkurrenten. Der deutsche Mischkonzern Siemens sei zwar auch in diesem Bereich tätig, ziehe sich aber zunehmend daraus zurück, betonte Winkelmann. Dem dänischen Insulinprodukte-Hersteller Novo Nordisk komme indes die zunehmende Verbreitung von Diabetes in den Schwellenländern zugute./gl/chs

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