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MÜNCHEN (awp international) - Europas grösster Versicherungskonzern Allianz will sein Engagement bei Beteiligungskapital deutlich ausbauen. Derzeit seien rund 7 Milliarden Euro des gesamten Kapitalanlagebestandes der Allianz von über 400 Milliarden Euro im Bereich Private Equity investiert, sagte Allianz-Finanzvorstand Paul Achleitner am Freitag in München. Je nach Gelegenheit könnten weitere rund 15 Milliarden Euro hinzukommen. Diese Anlageform entspreche auch dem Selbstverständnis des Unternehmens als langfristiger Investor. Einen Zeithorizont dafür wollte Achleitner allerdings nicht nennen, da Investitionsschritte von den jeweiligen Bedingungen an den Kapitalmärkten und vom Marktumfeld abhängig seien.
Auch andere alternative Investments will die Allianz künftig stärker in den Blick nehmen. Dazu gehören beispielsweise Immobilien und Infrastrukturinvestitionen sowie Investitionen im Bereich erneuerbare Energien, sagte Achleitner. Schritte in Richtung Stärkung alternativer Anlagen hatte der Versicherer beispielsweise mit der kürzlich verkündeten Übernahme des Parkuhren-Netzes der US-Metropole Chicago unternommen. Ende 2009 hatte die Allianz zudem einen Windpark im Osten Frankreichs gekauft, sagte Achleitner. Bei Aktien dürfte sich der Konzern dagegen auch künftig eher zurückhalten. Derzeit liegt die Aktienquote der Allianz bei knapp unter zehn Prozent.
Die Weltwirtschaft dürfte unterdessen auch in diesem Jahr trotz beispielloser milliardenschwerer Staatshilfen fragil bleiben, sagte Achleitner. Dabei müssten sich alle Marktteilnehmer darauf einrichten, dass die Kapitalkosten künftig steigen. Auch Allianz-Chef Michael Diekmann stellt sich als Konsequenz aus der Finanzkrise auf geringeres Wachstum und niedrigere Renditen ein, wie er kürzlich in einem Interview erklärte. Für das Kapitalanlageportfolio der Allianz prognostizierte Achleitner längerfristig eine laufende Verzinsung von 4,5 bis 5 Prozent./cs/DP/fn

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