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(Neu: Meldung neu geschrieben und umfassend ergänzt)
Zürich (awp/sda) - Im Schweizer Geschäft kämpft der Versicherungsgigant Allianz mit gesättigten Märkten, harter Konkurrenz und tiefen Zinsen. Rückstellungen und Restrukturierungskosten drückten den Gewinn um 17,1% auf 172,1 Mio CHF.
Dank eines guten Leben-Geschäfts stiegen die Prämieneinnahmen 2009 aber im Vorjahresvergleich um 3,1% auf 3,75 Mrd CHF. "Bei den Leben-Prämien schafften wir es erstmals über 2 Mrd CHF", sagte Allianz-Suisse-Chef Manfred Knof am Dienstag vor den Medien in Zürich.
Im Geschäft mit der Kollektiv-Vorsorge konnte seine Gesellschaft zulegen. Der Trend gehe klar in Richtung der Vollversicherung.
Dieses Modell können die Versicherer aber nur Unternehmen anbieten, deren Pensionkasse nicht unterdeckt ist. Sonst müsste der Versicherer die Unterdeckung ausfinanzieren. Der Allianz Suisse winkt gutes Neugeschäft, da sich durch Erholung der Aktienmärkte die Deckungssituation der Kassen zusehends verbessert.
Weil die Finanzkrise aber noch vielen Menschen in den Knochen steckt, greifen auch Privatkunden verstärkt nach klassischen Lebensversicherungen. Weil Sicherheit klar höchste Priorität hat, kauften sie Policen mit Zinsgarantie; um fondsgebundene Lösungen machten die Kunden derzeit eher einen Bogen, so Knof.
Während sich die Kapitalanlagen von der Krise langsam erholen, nimmt Allianz Suisse Rückstellungen vor. Damit sollen künftige Rückschläge von den Kapitalmärkten besser aufgefangen werden.
Im Nichtleben-Geschäft fährt Allianz Suisse einen vorsichtigen Kurs: Gezeichnet würden nur Risiken, die der Profitabilität nicht schaden könnten, erläuterte Knof. Während die Prämieneinnahmen leicht sanken, blieben die Kosten für Schäden und andere Kosten im Verhältnis dazu praktisch auf dem Vorjahresniveau.
Gemessen an den Prämieneinnahmen (Combined Ratio) betrugen sie 93,1%, minimste 0,1 Prozentpunkte besser als im Vorjahr. Die Hagelzüge im Sommer, die anderen Versicherern die Schadensbilanz vermiest hatten, fallen bei Allianz Suisse zahlenmässig nicht ins Gewicht, weil Abwicklungen aus Vorjahren noch positiv nachwirken.
Wachstum erwartet Unternehmenschef Knof im 2010 nicht. Allianz Suisse muss sich daher bemühen, Firmen- und Privatkunden mit innovativen Lösungen überzeugen. Auf dem weitgegend gesättigten Schweizer Markt jagen sich die Versicherer die Kunden weiter ab.
mk

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