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Allianz Suisse baut Stellen ab

Die Einführung eines neuen Informatiksystems zieht einen Stellenabbau nach sich. Allianz Suisse

Die Versicherungs-Gruppe Allianz Suisse baut mindestens 150 Stellen ab. Der Gewinn brach im vergangenen Jahr um knapp 30 Prozent auf 96,4 Mio. Franken ein.

Dieser Inhalt wurde am 25. März 2002 - 13:29 publiziert

Die aus der Fusion der drei Gesellschaften Allianz (Schweiz), "Berner" und ELVIA hervorgegangene Versicherungs-Gruppe Allianz Suisse begründete den Stellenabbau mit der Einführung eines neuen Informatiksystems für den gesamten Konzern.

Die Vereinfachung der internen Prozesse und Abläufe führe zu einem Abbau und zu einer Umlagerung von Arbeitsplätzen, hiess es. Bei den Direktions-Diensten würden rund 150 Arbeitsplätze gestrichen.

Entlassungen nicht auszuschliessen

Die Integrationsprojekte würden sich auch auf den Innendienst der General-Agenturen auswirken, die in eigener Kompetenz über die Umsetzung der Massnahmen entschieden, teilte Allianz weiter mit.

Bei einer Übergangszeit von 12 bis 15 Monaten könne der Abbau zum grössten Teil über die natürliche Fluktuation sowie über flankierende Massnahmen wie interne Stellenvermittlung und Umschulung aufgefangen werden. Einzelne Entlassungen seien aber nicht auszuschliessen.

Fusion bald abgeschlossen

Die rechtliche Fusion der drei Gesellschaften soll bis Anfang nächsten Jahres abgeschlossen werden. Die ELVIA wurde bereits auf Anfang Jahr in Allianz Suisse umbenannt. Im Mai sollen die "Berner" und die Allianz (Schweiz) durch Beschluss der General-Versammlung rückwirkend auf den 1. Januar in die Allianz Suisse fusioniert werden. Gegen aussen treten die drei Gesellschaften bereits heute unter dem neuen Markennamen auf.

Den im letzten Jahr erlittenen Gewinnrückgang von 28% auf 96,4 Mio. Franken begründete Allianz Suisse mit dem deutlich schlechteren Finanzergebnis. "Vom Versicherungs-Geschäft her war das Jahr 2001 kein schlechtes Geschäftsjahr", wurde Konzernchef Gerd-Uwe Baden in der Mitteilung zitiert.

Versicherungs-Geschäft gut, Finanz-Geschäft schlecht

Das Finanzgeschäft habe dagegen infolge des Einbruchs an den Aktienmärkten und den sinkenden Zinssätzen einen bitteren Rückschlag gebracht. Per saldo blieb das Finanzergebnis mit knapp 620 Mio. Franken um fast einen Viertel hinter dem Vorjahr zurück.

In der Schaden- und Unfallversicherung erzielte die Allianz Gruppe Schweiz einen Prämienzuwachs von 3% auf 1,690 Mrd. Franken. Bedingt durch eine veränderte Buchungspraxis stiegen die Versicherungs-Leistungen um 4,2% auf 1,271 Mrd. Franken.

In der direkten Lebens-Versicherung resultierte ein Anstieg des Prämienvolumens von gut 10% auf 1,723 Mrd. Franken. Die Versicherungs-Leistungen erreichten 1,845 Mrd. Franken. Die Kostensätze betrugen 27,4% für die Schaden- und Unfallversicherung sowie 9,2% für das Lebensgeschäft.

swissinfo und Agenturen

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