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Zug (awp) - Allreal hat im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2010 ein Rekordergebnis erzielt. Zusätzlich zu den höheren Mieterträgen hätten insbesondere zyklisch anfallende Gewinne aus Projektabschlüssen im Geschäftsfeld Generalunternehmung zu dem deutlich höheren Unternehmensergebnis geführt, teilte das Immobilien- und Generalunternehmen am Donnerstag mit.
Inklusive Neubewertungseffekt (NB) kletterte das Unternehmensergebnis um rund 58% auf 62,3 Mio CHF. Das Betriebsergebnis (EBIT) inkl. NB erhöhte sich um rund 48% auf 99,6 (67,2) Mio CHF, der Gesamtumsatz stieg um rund 13% auf 306,6 Mio CHF.
Das Unternehmensergebnis ohne NB betrug 57,4 Mio CHF und verbesserte sich somit um gut 28%. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT ohne NB lag um 25,6% höher auf 93,3 Mio CHF. Das Immobilien-Portfolio des Konzerns wies per Mitte Jahr einen Marktwert von 2'391,1 Mio CHF (31.12.09: 2'207,1) auf; die Leerstandsquote stieg leicht auf 4,0% nach 3,7% per Ende 2009. Die Nettorendite der Renditeliegenschaften wird mit 5,1% angegeben.
Mit der im Mai durchgeführten Kapitalerhöhung verfüge Allreal nun über die nötigen Mittel für die Eigenprojekte in Wallisellen und Zürich West. Durch diese Transaktion lag das Eigenkapital zum 30.6. 2010 bei 46,7% (Ende 2009: 41,5%).
Im Bereich Immobilien konnte der Bestand der Renditeliegenschaften durch den Erwerb eine voll vermieteten Bürogebäudes in Zürich Oerlikon sowie durch die Übernahme von zwei Anlageliegenschaften im Bau um 8,3% gesteigert werden. Verkäufe von Liegenschaften wurden nicht getätigt. Insgesamt umfasse das Portfolio nun 71 Renditeliegenschaften mit einem durchschnittlichen Marktwert von 33,7 Mio CHF sowie drei Anlageliegenschaften im Bau mit einem Investitionsvolumen von 605 Mio CHF.
Die Mieterträge stiegen um 6,3% auf 69,6 Mio CHF. Zu diesem Wachstum habe einerseits der Ausbau des Portfolios beigetragen, andererseits die Qualität der bestehenden Mietverhältnisse. Im ersten Halbjahr seien mehrere grössere Gebäudesanierungen ausgelöst worden. Dadurch stieg der Liegenschaftsaufwand auf 10,6 Mio CHF und entsprach 15,2% der Mieterträge.
Zum "hervorragenden" Ergebnis im Geschäftsfeld Generalunternehmung hätten insbesondere die in der Berichtsperiode angefallenen Gewinne aus abgeschlossenen Eigenprojekten beigetragen. Aber auch Kalkulation, Planung und Abwicklung der zu bearbeitenden Projekte sowie die Vergabegewinne hätten einen substanziellen Anteil. Der Erfolg des Bereichs Generalunternehmung lag bei 63 (43,2) Mio CHF.
Die Fertigstellung des im Februar 2010 begonnenen Richti-Areal wird für 2013 erwartet. Das erste Projekt sei ein 18-geschossiger Büroturm sowie ein sechsstöckiges Bürogebäude. Für die entstehende Nutzfläche sei bereits mit der Allianz Suisse ein langjähriger Mietvertrag geschlossen worden.
Angesichts des sich abzeichnenden Wachstums der Mieterträge, des hohen Auftragsbestandes und der vorteilhaften Finanzierung geht Allreal von einem stabilen Geschäftsverlauf im zweiten Halbjahr aus. Für das Gesamtjahr 2010 erwartet das Unternehmen ein operatives Ergebnis über dem Vorjahresresultat.
dr/ra

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