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(Neu: Reaktion der Vereinigung "Hochspannung unter den Boden")
Sitten VS (awp/sda) - Das Bundesamt für Energie hat den Bau der 28 km langen Hochspannungs-Freileitung zwischen Chamoson und Chippis im Wallis bewilligt. Die Gegner des Projekts reagierten postwendend und gehen vor Gericht: Sie wollen die Leitung in den Boden verbannen.
In einem am Donnerstag publizierten Communiqué schreibt das BFE, dass es weder eine ganze noch eine teilweise Erdverlegung als gerechtfertigt erachte. Ein vom BFE veranlasstes Gutachten bestätige die Ergebnisse einer Studie im Auftrag der Alpiq Netz AG, die hinter dem Projekt steht: Eine Erdverlegung koste mindestens elf Mal mehr.
Die Gegner einer Freileitung reagierten gleichentags mit der Ankündigung, den Entscheid der Behörden vor dem Bundesverwaltungsgericht anzufechten. Sie hoffen dabei auf die Unterstützung der Walliser Regierung und des Kantonsparlaments, wie die Vereinigung zur Rettung der Walliser Anhöhen ASCV schreibt.
Sicher ist der ASCV die Unterstützung der Vereinigung "Hochspannung unter den Boden" (HSUB.CH), wie diese in einem Communiqué schreibt. Sie habe vom BFE-Entscheid konsterniert Kenntnis genommen. Dieser ignoriere nicht nur den Willen des eidgenössischen Parlaments, sondern auch den Willen der betroffenen Bevölkerung.
Das umstrittene Teilstück hat eine Übertragungsleistung von insgesamt 4'000 Megawatt und soll die Anbindung nach Osten erlauben. Derzeit ist das Wallis ab Chamoson nur in Richtung Westen (Chamoson-Genf) an das nationale und internationale 380-Kilovolt-Netz angeschlossen.
Die neuen Leitungen ermöglichen auch den Abtransport des in den Kraftwerken Nant de Drance und Cleuson-Dixence produzierten Stroms.
Erst Ende April hatte das BFE den Bernischen Kraftwerken (BKW) grünes Licht für den Bau einer Hochspannungsleitung zwischen Wattenwil und Mühleberg im Berner Mittelland gegeben - ebenfalls als Freileitung.
Lediglich ein 3,3 Kilometer langer Kabelabschnitt in der landschaftlich geschützten Gegend von Rümligen muss in die Erde verlegt werden. Auch hier hatten sich Umweltschützer für eine Erdverlegung stark gemacht.

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