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American-Airlines-Mutter AMR tief in den roten Zahlen

Dieser Inhalt wurde am 21. Oktober 2009 - 18:20 publiziert

FORT WORTH (awp international) - Die American-Airlines-Mutter AMR ist im dritten Quartal wegen der Wirtschaftskrise und der Kürzung ihrer Flotte tief in die roten Zahlen geflogen. Der Verlust belief sich unter dem Strich auf 359 Millionen US-Dollar, wie das Unternehmen am Mittwoch in Fort Worth (US-Bundesstaat Texas) mitteilte. Auch ohne die Belastungen durch die Stilllegung und den verlustreichen Verkauf von Flugzeugen wäre die Airline von einem Gewinn weit entfernt gewesen. Schon ein Jahr zuvor hatte nur der Verkauf des Beratungsunternehmens American Beacon Advisors AMR zu einem kleinen Gewinn von 31 Millionen Dollar verholfen.
Im abgelaufenen Quartal bis Ende September brach der Umsatz bei AMR um ein Fünftel auf 5,1 Milliarden US-Dollar ein. Der operative Verlust belief sich auf 194 Millionen Dollar und fiel damit etwas geringer aus als ein Jahr zuvor. "Die schwierige Umsatzentwicklung infolge der geschwächten Weltwirtschaft überwiegt weiterhin die Vorteile der gesunkenen Treibstoffkosten", sagte AMR-Chef Gerard Arpey. Das Unternehmen müsse sich weiterhin darauf konzentrieren, wieder profitabel zu werden. In den ersten neun Monaten ist bei dem Konzern ein Verlust von 1,1 Milliarden Dollar aufgelaufen.
Seit Jahresmitte hat sich AMR rund fünf Milliarden Dollar an zusätzlicher Liquidität und Mitteln zur Flugzeug-Finanzierung besorgt. Das Flugangebot soll im kommenden Jahr weitgehend stabil bleiben, wobei neue Strecken unrentable Verbindungen ersetzen sollen./stw/he

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