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NEW YORK (awp international) - Die Kunden des Kreditkarten-Konzerns American Express begleichen ihre Rechnungen wieder pünktlicher. "Die gesamte Wirtschaft und unser Unternehmen sind in einer besseren Verfassung als vor einem Jahr", stellte Konzernchef Kenneth Chenault am Donnerstag nach Börsenschluss in New York fest. Entsprechend sprang der Gewinn im vierten Quartal von 240 auf 716 Millionen US-Dollar hoch. Das war eine stärkere Erholung als die Börsianer erwartet hatten. Trotzdem verloren American-Express-Papiere im nachbörslichen Handel knapp drei Prozent.
Zwar sei die Arbeitslosigkeit weiter hoch, die Immobilienpreise im Keller und die Haushalte hielten ihr Geld zusammen, schränkte Chenault ein. Die Erholung sei jedoch unübersehbar. Entsprechend musste American Express weniger Geld für faule Kredite zurücklegen: Statt 1,4 Milliarden Dollar vor einem Jahr waren es jetzt noch die Hälfte.
DRASTISCHES SPARPROGRAMM
Wegen der Wirtschaftskrise können viele Bürger ihre Kreditkarten-Rechnungen nicht mehr zahlen. Anders als die Wettbewerber Visa und Mastercard muss Amex diese Probleme selbst verkraften. Bei den zwei Rivalen liegt das Risiko bei Mitgliedsbanken, Unternehmen und Organisationen, die die Karten ausgeben. Die US-Grossbanken mussten deshalb bereits Milliarden Dollar am Jahresende zurückstellen. Die zwei Konkurrenten selbst legen ihre neuesten Zahlen später vor.
American Express hatte mit einem drastischen Sparprogramm auf die Krise reagiert. Ursprünglich sollten 1. 000 Stellen wegfallen oder jede fünfte Stelle. Nachdem sich die Lage jedoch im Laufe des Jahres kontinuierlich besserte, mussten nicht ganz so viel Mitarbeiter gehen. Insbesondere Abfindungen drückten dennoch im Schlussquartal den Überschuss um 273 Millionen Dollar./das/DP/he

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