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Amoah wechselt zu Sturm Graz

Charles Amoah: Der Transfer ist perfekt.

(Keystone)

St. Gallens Stürmerstar Charles Amoah wechselt für die Rekordsumme von rund sechs Millionen Franken zum Champions-League-Teilnehmer Sturm Graz. Der ghanaische Goalgetter hat bei den Steirern einen Vertrag über viereinhalb Jahre unterzeichnet.

Der Transfer des Schweizer Torschützenkönigs der Saison 1999/2000 (25 Treffer) wurde am Dienstagmorgen (09.01) perfekt. Über die genaue Transfersumme wurde Stillschweigen vereinbart, ebenso über die prozentuale Beteiligung des FC St. Gallen an einem Weiterverkauf. Dass der Deal aber zur Zufriedenheit aller Involvierten ablief, war aus den Gesichtern zu lesen.

"Unsere Erwartungen wurden erfüllt. Amoah war aus finanziellen Gründen trotz einem bis Sommer 2003 gültigen Vertrag nicht mehr zu halten. Wir haben uns aber zusätzlich zur Transfersumme eine Beteiligung an einem Weiterverkauf gesichert und werden gegen Sturm Graz mit Amoah in diesem Jahr ein Freundschaftsspiel in der Ostschweiz austragen", bemerkte St. Gallens Klubpräsident Thomas Müller zufrieden.

Star zum Anfassen

Amoah war für St. Gallen ein Glücksgriff. Der antrittsschnelle Afrikaner, der im Sommer 1999 von Wil zu St. Gallen stiess und damit seinem Trainer Marcel Koller folgte, hat in der Ostschweiz nicht nur durch seine 37 Meisterschafts- und 5 Europacup-Toren in 18 Monaten eine Euphorie ausgelöst, sondern auch durch seine Spielfreude und seine Offenheit. Der streng gläubige Katholik war ein Star zum Anfassen, kannte keine Allüren, sondern fiel nur durch seinen Einsatz auf dem Spielfeld auf. Seine Dribbelkünste und seine spektakulären Treffer werden unvergesslich bleiben.

Teurer Amoah

Der Wechsel des 26-jährigen ghanaischen Internationalen war aus St. Galler Optik nicht zu verhindern. Der Meister war nicht gewillt, Amoah ständigen Gehaltsfoderungen nachzugeben. Mit rund 20 000 Franken Fixsalär pro Monat hatte er den Plafond der St. Galler Ausgaben für einen Spitzenspieler erreicht. In Graz wird der Afrikaner rund das Dreifache seines bisherigen Gehalts kassieren.

swissinfo und Agenturen

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