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BRÜSSEL (awp international) - Die Fussball-Weltmeisterschaft und ein starkes Brasilien-Geschäft haben die weltgrösste Bauerei Anheuser-Busch Inbev beflügelt. Zwischen April und Ende Juni stiegen Umsatz und Gewinn der 2008 fusionierten Brauerei stärker als von Experten erwartet. Weltweit konnte die Brauerei mehr als 10 Milliarden Liter Bier und andere Getränke verkaufen. Dabei stieg vor allem in Brasilien der Absatz deutlich, während das Geschäft in den USA und in Osteuropa nach wie vor Sorge bereitet. Trotzdem sei das Geschäft des Konkurrenten von Carlsberg und Heineken in den ersten sechs Monaten besser gelaufen als noch zu Beginn des Jahres angenommen.
Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei im zweiten Quartal auf vergleichbarer Basis um knapp sechs Prozent auf 3,35 Milliarden Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Brüssel mit. Der Erlös legte um vier Prozent auf 9,17 Milliarden Dollar zu. Damit lag die Brauerei, die in Deutschland unter anderem mit den Marken Beck's, Franziskaner, Hasseröder und Löwenbrau vertreten ist, bei beiden Werten über der Erwartung der Analysten. Am Aktienmarkt wurden die Nachrichten euphorisch aufgenommen. Der Kurs des Anheuser-Busch-Inbev-Papiers kletterte bis zum Mittag um fünf Prozent.
Der weltweit tätige Konzern, der in Europa zuletzt einen Streit um den Markennamen "Budweiser" verloren hat, bestätigte zudem die Prognose für 2010. Demnach soll das Plus beim operativen Gewinn im dritten und vierten Quartal über dem Wert des ersten Halbjahres liegen. Ausserdem sollen die Investitionen wieder hochgefahren werden, falls der Bierabsatz auch in der zweiten Jahreshälfte über der Erwartung liegt. So sollen zwischen 2 und 2,2 Milliarden Dollar investiert werden. 2009 hatte der Konzern die Investitionen wegen der Weltwirtschaftskrise um mehr als eine Milliarde Dollar auf 1,4 Milliarden Dollar zurechtgestutzt.
Der belgische Konzern gab zudem zuletzt bereits wieder deutlich mehr Geld für Werbung und Marketing aus, um die nach wie vor nicht zufriedenstellende Entwicklung beim Marktanteil zu verbessern. Im zweiten Quartal seien diese Ausgaben um zehn Prozent gestiegen. Dies lag nicht zuletzt an der Fussball-Weltmeisterschaft, bei der die Belgier einer der offiziellen Sponsoren war. Bei der WM wurde vor allem die Marke Budweiser beworben - der Absatzrückgang bei diesem Produkt sei nicht zuletzt deswegen gestoppt worden. Kopfschmerzen bereitet aber nach wie vor der Verkauf in den USA. Auch hier setzt der Konzern jetzt noch stärker auf Sportwerbung und sponsort ab der der Saison 2011 die Football-Liga NFL./zb/fn/she

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