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Appell besorgter Juden an israelische Regierung

Juden aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Israel haben die israelische Regierung zu einer radikalen Änderung ihrer Politik aufgerufen. In einem Appell fordern sie das Ende von Besatzung, Besiedlung und Blockade palästinensischer Gebiete.

Dieser Inhalt wurde am 02. März 2009 - 13:45 publiziert

Zudem müssten alle Menschen in Israel und Palästina in Sicherheit und Würde leben können. Der Appell, der im Internet unterzeichnet werden kann, wurde vom Menschenrechtsaktivisten Jochi Weil-Goldstein lanciert und richtet sich an die rund 13 Millionen Juden und Jüdinnen weltweit.

Die 23 Erstunterzeichner, darunter die Organisation Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina, hoffen, dass sich eine nie dagewesene Anzahl von Juden ausserhalb Israels von der Politik der Regierung in Jerusalem distanziert.

Die Situation im Nahen Osten sei eine sich ständig verschlimmernde Tragödie, sagte Weil-Goldstein am Montag in Bern. "Wenn wir gegenüber dem Unrecht der seit 1967 andauernden Besatzung palästinensischer Gebiete und der Entwürdigung der Menschen dort schweigen, gilt dies aus meiner Sicht indirekt als Zustimmung", sagte der Initiant.

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