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PARIS (awp international) - Der wieder anziehende Konsum von Luxusgütern hat dem französischen PPR-Konzern im vergangenen Jahr ein deutliches Plus bei Umsatz und Gewinn gebracht. Auch der deutsche Sportartikelhersteller Puma , der mehrheitlich zu PPR gehört, trug zum Wachstum bei. Konzernweit stieg das operative Ergebnis 2010 um 23,5 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro, wie PPR am Donnerstag mitteilte. Dies war mehr als Analysten erwartet hatten. Der Umsatz legte um 7,5 Prozent auf 14,6 Milliarden Euro zu. In Paris gewann die PPR-Aktie am Vormittag gut 2,7 Prozent auf 116,50 Euro.
Vor allem in Schwellenländern florierte das Geschäft. In den aufstrebenden Volkswirtschaften gibt es einen Nachholbedarf bei Luxusgütern. PPR besitzt Marken wie Gucci oder Yves Saint Laurent. Mehr als die Hälfte zum Umsatz steuerte 2010 aber das Handelsgeschäft mit Töchtern wie der Elektronikkette Fnac und dem Versandhändler Redcats bei.
Damit soll aber nach dem Willen von Konzernchef Francois-Henri Pinault bald Schluss sein. Der Unternehmenslenker will die Sparten verkaufen und sich auf die Standbeine Luxus und Sport-Lifestyle konzentrieren. Noch im laufenden ersten Quartal soll der Verkauf des Möbelhändlers Conforma an die südafrikanische Steinhoff-Holding abgeschlossen werden. Von den Erlösen aus den Verkäufen sollen neue Marken hinzugekauft werden, die das Portfolio um Puma herum ergänzen.
Einen konkreten Ausblick auf das laufende Jahr gab PPR nicht. Pinault stellte aber ein robustes Umsatzwachstum in Aussicht. Für das abgelaufene Geschäftsjahr will PPR den Aktionären eine Dividende von 3,5 Euro je Aktie zahlen, was gut 6 Prozent mehr ist als im Vorjahr./she/enl/tw

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