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Arbeitskräftemangel bremst Investitionen

Im Baugewerbe wird weiterhin wenig investiert.

(Keystone)

Die von der KOF/ETH regelmässig erhobene Umfrage zur Investitions-Tätigkeit der inländischen Unternehmen hat für dieses Jahr die Abschwächungs-Tendenz bei der Schweizer Wirtschaft bestätigt.

Während die Bauinvestitionen weiterhin schwach zunehmen, signalisiert der von der Konjunkurforschungs-Stelle der ETH Zürich (KOF/ETH) jeweils von Oktober bis Dezember erhobene Test bei den Ausrüstungs-Investitionen ein deutlich verlangsamtes Wachstum. Besonders ausgeprägt ist diese Entwicklung im Dienstleistungssektor.

Die Teilnehmer der Umfrage stammen aus einer in Bezug auf die Beschäftigten wie auch auf die drei Sektoren Industrie, Baugewerbe und Dienstleistungen repräsentativen Stichprobe des nichtstaatlichen Bereichs. An der diesjährigen Investitionsumfrage haben sich über 3'200 Firmen mit rund 630'000 Vollzeit-Arbeitsstellen beteiligt.

Mangel an Arbeitskräften

In allen drei Wirtschaftssektoren wird der voraussichtliche Mangel an qualifizierten Arbeitskräften als wichtigstes Investitionshemmnis empfunden. Er wird von Industriebetrieben zu 38 Prozent und von Dienstleistungsfirmen zu 27 Prozent als Grund für zurückhaltende Investitionen genannt. Dies deutet nach Angaben der KOF auf eine weiterhin robuste Konjunkturlage hin.

In den Vorjahren waren im Industrie- und Dienstleistungssektor noch die hohen Lohn- und Produktionskosten und gesetzliche Auflagen als grösstes Investitionshemmnis genannt worden.

Banken rechnen mit stabiler Nachfrage

Gemäss dem ebenfalls am Montag veröffentlichten erstmaligen KOF-Konjunkturtest im Bereich Banken hat sich im vierten Quartal 2000 der Anteil jener Banken erhöht, welche die Geschäftslage nur noch
als befriedigend beurteilen. Trotzdem werde die Geschäftslage von den Banken unter dem Strich weiterhin als gut eingeschätzt.

Für das erste Quartal 2001 rechnen 74 Prozent der Banken mit eine unveränderten Nachfrage, 21 Prozent erwarten eine Steigerung, 6 Prozent einen Rückgang. Dabei sind die Aussichten bei inländischen leicht besser als bei ausländischen Kunden.

swissinfo und Agenturen

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