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ASCO: Krebsmittel Yervoy von Bristol-Myers Squibb zeigt positive Ergebnisse

CHICAGO (awp international) - Der amerikanische Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb kommt mit seinem Medikament Yervoy zur Behandlung von fortgeschrittenem schwarzem Hautkrebs offenbar weiter voran. Patienten, die Yervoy plus eine Chemotherapie erhielten, hätten im Schnitt 11,2 Monate überlebt, teilte der Pharmakonzern am Sonntag auf der 47. Krebsforschertagung der "American Society of Clinical Oncology" (ASCO) mit. Ohne Yervoy seien es 9,1 Monaten gewesen.
Auf der ASCO präsentieren jedes Jahr Pharmafirmen ihre Studienergebnisse zur Krebsforschung. Das Geschäft mit Krebsmedikamenten hat sich in den letzten Jahren zu einem der lukrativsten für die Arzneimittelindustrie entwickelt. Mit einem Umsatz von 56 Milliarden Dollar sind Medikamente gegen Krebs der umsatzstärkste Teilbereich der Pharmaindustrie.
Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat das auch als Ipilimumab bekannte Mittel im März in den USA unter dem Markennamen Yervoy zugelassen. Sie forderte von Bristol-Myers aber Schritte zur Information der Ärzte über die Risiken. Das Medikament habe "ungewöhnliche und schwere Nebenwirkungen" wie etwa heftige Autoimmunreaktionen. Ipilimumab, ein biologischer Wirkstoff, hilft das Immunsystems zu aktivieren, um den Krebs zu bekämpfen./ep/dc

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