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LONDON (awp international) - Der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca muss sich hinsichtlich einer möglichen Zulassung seines Blutverdünners Brilinta auf dem US-Markt in Geduld üben. Die US-Gesundheitsbehörde FDA habe sich für die Prüfung des Medikaments drei weitere Monate ausbedungen, teilte der im FTSE-100-Index notierte Arzneimittelhersteller am Mittwoch mit. Eine endgültige Entscheidung solle nun erst am 16. Dezember fallen, statt wie bislang terminiert am 16. September.
Bereits im Juli hatte ein FDA-Beratergremium Brilinta zur Zulassung empfohlen. Für das Medikament wird ein Umsatz von jährlich mehr als einer Milliarde Dollar und damit Blockbuster-Status erwartet. Einige Analysten trauen dem Mittel jährliche Spitzenumsätze von 2 Milliarden Dollar zu. AstraZeneca benötigt wie viele Konkurrenten wegen auslaufender Patente für andere Medikamente dringend neue Wachstumstreiber. Mit Brilinta treten die Briten hauptsächlich in Konkurrenz zu Sanofi-Aventis und Bristol-Myers Squibb und deren Kernmedikament Plavix./edh/wiz

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