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Athletissima Lausanne: André Bucher mit Jahres- Weltbestzeit

André Bucher feiert seinen grossen Sieg in Lausanne. Keystone

Jahres- Weltbestzeit für André Bucher. Der Luzerner verdrängte am Mittwoch (05.07.) an der Athletissima in Lausanne mit seinem Erfolg über 800 m in 1:43,12 den Kenianer David Lelei (1:43,97) von der Spitze der Jahres- Weltbestenliste.

Dieser Inhalt wurde am 06. Juli 2000 - 09:40 publiziert

Wesentlichen Anteil an Buchers hervorragender Zeit hatte der algerische WM-Dritte von 1999, Djabir Said-Guerni, der Bucher am letzten Freitag (30.06.) in Rom noch knapp besiegt hatte und jetzt erneut antrieb.

Diesmal rang der Schweizer den Algerier nieder, der mit 1:43,32 auf Rang 2 der Jahres-Weltrangliste vorstiess. "Ich fühlte mich auf den letzten 200 Meter unglaublich gut", sagte Bucher nach seinem Triumph.

Die erste Runde hatte er in 50,5 zurück gelegt, einige Meter hinter Said-Guerni, der dem Hasen Mark Eplinus (De, 48,60!) gefolgt war. Dahinter hatte sich ein Loch aufgetan.

Doch bei 550 m griff Bucher an. Auf der Zielgeraden lieferten sich die beiden Jahres-Weltbesten einen erbitterten Kampf, den der Schweizer schliesslich zu seinen Gunsten entscheiden konnte.

Für den 24-jährigen EM-Dritten André Bucher war die Zeit keine Überraschung. "Meine Trainingswerte deuteten darauf hin, ich war zuversichtlich, meine erste 1:43-er-Zeit laufen zu können", sagte er. Sein Schweizer Rekord steht seit 1999 auf 1:42,92.

Neben der Jahres- Weltbestleistung von Bucher und der erstmals erzielten Olympia-Limite von Paolo Della Santa über 110 m Hürden (13,58) gab es aus Schweizer Sicht drei weitere Schweizer Saisonbestleistungen zu verzeichnen: Alain Rohr (400 m Hürden/50,16), Peter Philipp (1500 m/3:37,97) und Sabine Fischer (1500 m/4:09,62) setzten sich an die Spitze des nationalen Jahresklassements.

Sie und alle anderen Olympia-Kandidaten, die in den A-Serien starten konnten, wie Anita Brägger (800 m/2:02,21), Laurent Clerc (400 m/46,47), Mireille Donders (200 m/23,45), Corinne Simasotchi (400 m/52,39) und Emanuelle Devaud (Weit/6,19) scheiterten aber beim Erreichen des Sydney-Richtwerts.

swissinfo und Agenturen

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