Auch Monaco will kooperieren

Monaco, das auf der schwarzen Liste der OECD der nicht kooperativen Staaten figuriert, will künftig im internationalen Kampf gegen Steuerflucht enger mit ausländischen Behörden kooperieren.

Dieser Inhalt wurde am 15. März 2009 - 14:31 publiziert

Die beiden Fürstentümer Monaco und Liechtenstein zählten bislang zu den Staaten, in denen sich Steuerflüchtlinge hinter dem Bankgeheimnis verstecken konnten.

Neu sollen nun auch in Monaco ausländische Steuerbehörden Zugang zu Informationen über Bankkunden aus deren jeweiligen Ländern erhalten, wie ein Sprecher der Regierung des Fürstentums sagt.

Bisher erhielten solche Informationen nur Ermittler, die augrund einer richterlichen Anordnung handelten.

Monaco erwarte nun, von der OECD-Liste der nicht kooperativen Staaten gestrichen zu werden. Zuvor hatte bereits das Fürstentum Liechtenstein dem internationalen Druck nachgegeben und die Übernahme des OECD-Standards für Steuerzusammenarbeit angekündigt.

Die Schweiz, die am Ende dieser Woche ebenfalls Zugeständnisse gemacht hat, figuriert nicht auf dieser OECD-Liste. Sie hofft, durch ihre Zusgeständnisse beim Politiker-Gipfer der G20 in London Anfang April nicht noch nachträglich auf diese Liste gesetzt zu werden.

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