Auf Ambrosia folgen Kudzu und Staudenknöterich

Entlang den Schweizer Transitachsen, in Agglomerationen und Grenzkantonen machen sich unerwünschte pflanzliche Eindringlinge breit. Neben bekannten wie Riesenbärenklau und Ambrosia tauchen im Tessin vermehrt Staudenknöterich, Kudzu und Götterbaum auf.

Dieser Inhalt wurde am 10. Mai 2010 - 13:46 publiziert

Die drei bisher relativ unbekannten eingeschleppten Pflanzenarten haben ein erstaunliches Ausbreitungspotenzial, wie die Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil am Montag mitteilte. Eine im Tessin beobachtete Kudzu oder Kopoubohne wuchs im Tag um 26 Zentimeter.

Der japanische Staudenknöterich nistete sich im Südkanton bereits mitten in einer Getreidekultur ein. Bisher galt die Pflanze als Ufer- und Heckengewächs. Dort kann sie bestehende Pflanzengemeinschaften in kürzester Zeit überwuchern.

Neben diesen weniger bekannten Neuzuzügern aus dem Pflanzenreich bereiten den Fachleuten die seit längeren eingedrungenen Arten wie Risenbärenklau und Ambrosia weiterhin Sorgen.

Diese beiden verdrängen nicht nur einheimische Pflanzen, sondern sind auch ein ernsthaftes Gesundheitsproblem für die Bevölkerung.

Während bekanntere Arten mittels Ausreiss- und weiteren Vernichtungskampagnen bekämpft werden, bereiten einige neuere Arten den Forschern Kopfzerbrechen. Bei Kudzu stellte sich heraus, dass ihr nur mit Herbiziden beizukommen ist. Ausreissen nützt nichts.

swissinfo.ch und Agenturen

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