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Auf der Schwelle zur Rezession

Erstmals seit vier Jahren ist das Bruttoinlandprodukt der Schweiz nicht mehr gewachsen: Im 3. Quartal 2008 stagnierte die Schweizer Wirtschaft.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) begründet diese Stagnation vor allem mit dem Umstand, dass die Unternehmen aus Verunsicherung über die Finanzkrise ihre Investitionen gedrosselt hätten.

Das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) veränderte sich im 3. Quartal überhaupt nicht. Doch sei laut Seco die Wirtschaftsleistung nur dank einer leichten Zunahme des Exports (+1,2%) und des Konsums (+0,3%) haarscharf nicht ins Minus gerutscht.

Dafür schrumpften die Gesamtinvestitionen um -1,4% (Bau: -0,9%; Ausrüstungen: -1,8%). Besonders Ausrüstungs-Investitionen reagieren generell heftig auf konjunkturzyklische Trendänderungen.

Der private Konsum nahm um +0,3% leicht zu, weil die Arbeitsmarkt-Lage noch gut und die Lohnabschlüsse positiv ausgefallen seien.

Das letzte Mal war das BIP im 3. Quartal 2004 im Vergleich zum Vorquartal geschrumpft (-0,6%).

Andere Länder befänden sich, so Seco-Chefökonom Aymo Brunetti, jetzt schon in der Rezession.


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