Aufruf zur Mässigung in China

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ist besorgt über die jüngsten Ereignisse in der chinesischen Provinz Xinjiang. Es ruft alle Seiten zur Mässigung auf, um die Gewalt nicht weiter eskalieren zu lassen.

Dieser Inhalt wurde am 08. Juli 2009 - 18:16 publiziert

Das EDA fordert die Verantwortlichen in China dazu auf, die demokratischen Rechte, insbesondere die Meinungsfreiheit und die Medienfreiheit, zu respektieren und dabei in allen Belangen die Rechtsstaatlichkeit zu wahren.

Den Familien der Opfer der tragischen Ereignisse drückt die Schweiz ihr Beileid aus.

Das EDA unterstreicht des Weiteren die Wichtigkeit von transparenten Untersuchungen der Ereignisse. Es will die Lage in Xinjiang weiter aufmerksam verfolgen.

Bei blutigen Zusammenstössen zwischen muslimischen Uiguren, chinesischen Sicherheitskräften und Han-Chinesen waren am Sonntag nach offiziellen Angaben über 150 Menschen getötet und rund 800 weitere verletzt worden.

Auch der Dalai Lama ist besorgt: Peking müsse in einem "Geist des Verständnisses und der Weitsichtigkeit" mit der Situation umgehen, hiess es in einer Mitteilung.

"Ich bin zutiefst betrübt über die sich verschlimmernde Lage in Ostturkestan (Xinjiang), besonders über den tragischen Verlust von Leben", schreibt das Oberhaupt der Tibeter, einer anderen ethnischen Minderheit Chinas.

swissinfo.ch und Agenturen

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