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LUDWIGSHAFEN (awp international) - Beim weltgrössten Chemiekonzern BASF laufen nach Ansicht von Experten die Geschäfte weiter auf Hochtouren. Nach kräftigen Zuwächsen in den ersten drei Quartalen rechnen Analysten auch im Schlussviertel 2010 mit einem deutlichen Plus bei Umsatz und Ergebnissen. Dazu beigetragen haben sollten vor allem eine weiterhin gute Nachfrage nach Chemieprodukten, aber auch eine Erholung des Pflanzenschutzgeschäfts. Zudem dürfte die BASF-Tochter Wintershall unter anderem von einem höheren Ölpreis profitiert haben, schrieb Analyst Tim Jones von der Deutschen Bank in einer Studie.
Neben den Zahlen rückt vor allem der Ausblick für das laufende und kommende Geschäftsjahr in den Fokus. Zudem erwarten die Analysten eine Aussage zur Dividende. Das im Dax notierte Unternehmen will an diesem Donnerstag (24. Februar) vor Börseneröffnung die Daten zum vierten Quartal und Gesamtjahr 2010 vorlegen.
Die 13 von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Experten erwarten für die Zeit von Oktober bis Dezember im Durchschnitt ein operatives Ergebnis (EBIT) vor Sonderposten von 2,054 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte BASF nur 1,479 Milliarden Euro ausgewiesen. Zum besseren Ergebnis dürften alle Sparten beigetragen haben, hiess es. Unter dem Strich rechnen die Experten im Schnitt mit einem Gewinn in Höhe von 933 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatten die Ludwigshafener einen Gewinn nach Minderheitsanteilen Dritter von 455 Millionen Euro ausgewiesen.
Das EBIT nach Sondereffekten sehen die Analysten bei 1,819 Milliarden Euro nach 1,006 Milliarden Euro und den Vorsteuergewinn bei 1,725 Milliarden Euro nach 842 Millionen Euro im Vorjahr. Beim Umsatz rechnen die Analysten für das Schlussviertel nach 13,174 Milliarden Euro im Vorjahr im Schnitt mit 15,929 Milliarden Euro.
Der Konzern selbst erwartet ein Spitzenjahr. Für 2010 peilt BASF beim Umsatz rund 63 Milliarden Euro an und damit rund ein Viertel mehr als im Krisenjahr 2009. Beim Betriebsgewinn (EBIT) vor Sondereffekten werden mehr als acht Milliarden Euro angestrebt. Damit würden die bisherigen Rekordwerte aus den Jahren 2007 und 2008 übertroffen. Im Krisenjahr 2009 war das bereinigte EBIT um fast 30 Prozent auf knapp 4,9 Milliarden Euro gesunken. Der Überschuss halbierte sich gar.
Bereits bei der Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal Ende Oktober kündigte der weltgrösste Chemiekonzern an, dass seine Aktionäre an dem anstehenden Rekordergebnis beteiligen werden sollen. Während Commerzbank und WestLB mit einer Dividende von 2,50 Euro je Aktie für das Jahr 2010 rechnen, erwarten Deutsche Bank und Goldman Sachs 2,20 Euro je Anteilsschein. Zuletzt hatte BASF die Dividende wegen eines in der Krise deutlich gefallenen Gewinns auf 1,70 Euro je Aktie gesenkt. Für das Jahr 2008 hatten die Aktionäre noch 1,95 Euro für jeden Anteilsschein erhalten.
Der US-Konkurrent Dow Chemical profitierte im Schlussquartal unter anderem von einer starken Nachfrage aus den Schwellenländern und konnte seinen Gewinn mehr als verdoppeln. Der US-Chemiekonzern Dupont erhöhte nach überraschend starken Jahreszahlen sogar sein Gewinnziel für 2011./mne/jha/stb

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