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Zürich (awp) - Die Actelion Ltd veröffentlicht am Donnerstag, 17. Februar, die Zahlen zum Geschäftsjahr 2010. Analysten haben folgende Schätzungen:
2010E
In Mio CHF AWP-Konsens 2009A
Umsatz
-Gruppe 1'918,9 1'772,6
-Tracleer 1'633,9 1'508,0
Cash-EBIT 644,5 567,9
EBIT 487,2 339,4
Reingewinn 416,2 311,3
FOKUS: Der Fokus der Analysten liegt dieses Jahr weniger auf den 2010er Geschäftszahlen als auf allfälligen weiteren Reaktionen auf die Anschuldigungen des Hedgefunds Elliott Advisors, die dieser in bisher zwei Schreiben geäussert hat (siehe Pro Memoria), und den für die Generalversammlung von Elliott eingereichten Traktanden. Während allerdings hierzu direkt nicht sehr viel erwartet wird, dürfte das Actelion Management der Produktpipeline und damit die künftigen Umsatzbringer konzentrieren. Dabei stehen Macitentan als Tracleer-Nachfolger bei pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH) und bei idiopatischer pulmonaler Hypertonie, Selexipag bei PAH, Epoprostanol bei PAH sowie CRTH2 bei Allergien und S1P1 bei Psoriasis im Vordergrund.
ZIELE: Für 2010 rechnet das Unternehmen mit einem Wachstum des Gesamtnettoumsatzes im niedrigen zweistelligen Bereich (in lokalen Währungen). Der Non-GAAP EBIT werde voraussichtlich "leicht" unter dem publizierten Ausblick von 21 bis 24% liegen, da im Rahmen der laufenden Zivilklage mit höheren Prozesskosten als ursprünglich veranschlagt gerechnet werden müsse, teilte Actelion im Januar anlässlich der JPMorgan Healthcare Conference mit.
Für 2011 hat das Management im Januar den Ausblick bestätigt. So wird trotz anhaltendem Preisdruck mit einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich (in lokalen Währungen) und damit einer Fortsetzung des Wachstumstrends der vergangenen Jahre gerechnet, hiess es damals. Die Einnahmen durch vertragliche Verpflichtungen nicht eingerechnet, werde der Non-GAAP EBIT u.a. infolge einer verstärkten Kostenkontrolle - ebenfalls in lokalen Währungen - schneller wachsen als der Produktumsatz.
PRO MEMORIA: Um die künftige Strategie des Unternehmens ist ein Streit zwischen einem Grossaktionäre und der Geschäftsleitung sowie dem Verwaltungsrat entfacht. Der Hedgefund Elliot Advisors, einer der grössten Aktionäre, hat sich im Februar mit einem öffentlichen Brief an das Unternehmen gewendet. Dabei äussert sich der Grossaktionär besorgt darüber, dass das Unternehmen mit seiner aktuellen Strategie riskiert, einen beträchtlichen Teil des Unternehmenswertes zu zerstören. Zudem fordert der Hedgefund die Bildung eines Strategieausschusses und kritisiert das Doppelmandat von Gründer Jean-Paul Clozel als VR-Mitglied und CEO. In einem zweiten Schreiben hat Elliott den Ton verschärft.
Actelion hatte im Antwortschreiben auf das erste öffentliche Begehren zuvor die Forderungen von Elliott abgelehnt und bisher über kein eingegangenes Kaufangebot berichtet. Zudem wurde VR-Präsident Rob Cawthorn und VR-Mitglied und CEO Clozel die Unterstützung zugesichert.
Ende Januar teilte Actelion mit, dass die klinische Entwicklung in Zusammenarbeit mit der britischen GlaxsoSmithKline des sich in Phase III befindenden dualen Orexin-Rezeptor-Antagonisten Almorexant eingestellt wurde. Branchenkenner gehen davon aus, dass aus der Einstellung der Tests für Actelion kein Abschreibungsbedarf resultiert. Es handle sich um ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt, für das Actelion Meilensteinzahlungen erhalten habe, die über Zeit aktiviert würden, hiess es in Branchenkreisen.
are/rt

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