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Zürich (awp) - Die Julius Bär Gruppe AG publiziert am Freitag, 5. Februar, die Zahlen zum Geschäftsjahr 2009. Dreizehn Analysten haben dazu folgende Prognosen:
*Adjustiert um Integrations- und Restrukturierungskosten sowie Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten
FOKUS: Nachdem Julius Bär im November ein Update zum Geschäftsverlauf für die ersten zehn Monate 2009 veröffentlichte, rechnen die Analysten zahlenmässig mit keinen grossen Überraschungen. Auf Basis der damaligen Informationen prognostiziert die Mehrheit der Analysten relativ stabile Erträge und rückläufige Margen. Beim Neugeld wird im Vergleich zum ersten Halbjahr mit einer Abschwächung des Zuflusses gerechnet. Als Grund führen die Experten die italienische Steueramnestie sowie die Aufgabe des US-Geschäfts an. Demgegenüber dürften die verwalteten Kundengelder (AuM) im vergangenen Jahr von der starken Performance der Aktienmärkte profitiert haben.
Im Fokus der Investoren stehen allerdings Aussagen zu den Auswirkungen des anhaltenden internationalen Drucks auf das Offshore-Geschäft. Insbesondere warten die Experten auf Kommentare, wie sich die italienische Steueramnestie ausgewirkt hat. Daneben interessiert, ob das Institut nach der Übernahme von ING Bank (Swisse) SA weitere Übernahmen ins Auge fasst.
ZIELE: Anlässlich des Spin-Off von GAM im vergangenen Oktober kommunizierte der Vermögensverwalter neue Finanzziele. So will die Gruppe für den Zeitraum bis zum Jahr 2012 einen jährlichen Nettoneugeldzufluss von 4 bis 6% erreichen. Die Cost/Income Ratio soll jeweils rund 62% betragen, für die Vorsteuermarge wird ein Wert von mindestens 40 Basispunkten angestrebt und die Tier 1 Ratio soll bei 12% liegen.
PRO MEMORIA: Die Julius Bär Gruppe AG präsentiert am 5. Februar erstmals die Geschäftszahlen nach der Aufspaltung des Konzerns im vergangenen Oktober. Die Vergleichszahlen für 2008 beruhen daher auf Pro Forma-Angaben des Vermögensverwalters.
Im Oktober, nur wenige Tage nach der Neukotierung an der SIX, hat Julius Bär die ING Bank (Swisse) SA für einen Kaufpreis von 520 Mio CHF in bar übernommen. Das übernommene Institut verwaltete per Ende August 2009 Kundenvermögen von 15 Mrd CHF. Nach Angaben von Julius Bär soll die Übernahme im 2010 noch ergebnisneutral sein. Ab 2011 rechnet Bär dann mit einer "markanten" Steigerung des Gewinns pro Aktie, der im Jahr 2012 einen hohen einstelligen Prozentbetrag erreichen dürfte.
Bär bekam die Steueramnestie in Italien stark zu spüren, wie CEO Boris Collardi Ende Dezember 2009 in einem Interview erklärte. Laut Collardi kehrten 40% der Kunden, die beim "Scudo fiscale" mitmachten, der Bank Bär den Rücken. Dass aber 60% geblieben seien, zeige die starke Kundenbindung.
pf/sig/ra
2009E
In Mio CHF AWP-Konsens 2008A
Betriebsertrag 1'632 1'662
Konzerngewinn* 473 441

In Mrd CHF AWP-Konsens 2008A
Neugeldzufluss 5,6 17,2

Per 31.12.09E AWP-Konsens per 31.12.08A
Kundenvermögen (AuM) 152,6 127,6

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