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AUSBLICK/Julius Bär 4Mte: AuM auf durchschnittlich 174,8 Mrd CHF geschätzt

Zürich (awp) - Die Privatbankengruppe Julius Bär wird am Donnerstag, 12. Mai, einen Zwischenbericht über den Geschäftsverlauf der ersten vier Monate 2011 publizieren. Analysten rechnen mit folgenden Assets under Management (AuM) per Ende April:
Per Ende April 2011E
In Mrd CHF AWP-Konsens Ende 2010A
Assets under Management 174,8 169,7
FOKUS: Wie immer dürften die quantitativen Aussagen im Interim Management Statement dünn gesät sein. Üblicherweise wird lediglich die Vermögensbasis (AuM) per Ende April quantifiziert. Daneben dürfte die Bank qualitative Angaben zu ihren Zielgrössen wie Neugeldzufluss, Cost Income-Ratio sowie Marge machen. Ein Update erwarten die Analysten auch zur Kapitalausstattung der Gruppe.
Die Experten gehen davon aus, dass die Vermögensbasis der Bank weiterhin durch die Währungsentwicklung - insbesondere die Dollarabwertung - zurückgebunden wurde. Positiv dürften sich demgegenüber die anhaltenden Neugeldzuflüsse sowie die positive Aktienperformance ausgewirkt haben. Die Neugeldzuflüsse werden von den Analysten mehrheitlich am oberen Ende der bankeigenen Guidance von 4 bis 6% Neugeld pro Jahr gesehen.
ZIELE: Julius Bär bestätigte Anfang Februar anlässlich der Publikation des Jahresergebnisses 2010 die bisherigen Finanzziele. So strebt das Institut bis 2012 weiterhin eine Cost-Income-Ratio von rund 60 bis 64% sowie eine Vorsteuergewinnmarge von über 40 Basispunkten an. Der Nettoneugeldzufluss soll jährlich 4 bis 6% betragen. Zudem will der Vermögensverwalter auch im laufenden Jahr netto rund 40 bis 50 Kundenberater anheuern.
PRO MEMORIA: Anfang Mai hat die Bankengruppe die Übernahme einer Minderheitsbeteiligung der brasilianischen Vermögensverwalterin GPS bekannt gegeben. Bär übernimmt einen Anteil von 30% am Institut, das rund 5 Mrd USD verwaltet. Das Geschäft von GPS soll weiterhin unabhängig von den Partnern geführt werden, wie es damals hiess. Julius Bär wird allerdings neu mit zwei Vertretern im Verwaltungsrat von GPS vertreten sein. Über den Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) schätzt den Kaufpreis allerdings auf 45 bis 60 Mio USD.
Mitte April hat sich das Institut in Deutschland mit den Behörden auf eine einmalige Zahlung über 50 Mio EUR geeinigt. Damit hat Bär ein drohendes Verfahren wegen unversteuerten Vermögen ihrer Kunden abgewendet. Bereits laufende Ermittlungen gegen die Bank und ihre Mitarbeiter wurden eingestellt. Die einmalige Zahlung wird im Resultat des ersten Halbjahres 2011 verbucht, wie Julius Bär Mitte April mitteilte.
Homepage: www.juliusbaer.com
pf/ab

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