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Zürich (awp) - Die Swiss Life Holding AG publiziert am Mittwoch, 2. März, die Zahlen zum Geschäftsjahr 2010. Zehn Analysten haben dazu folgende Prognosen:
2010E
In Mio CHF AWP-Konsens 2009A
Betriebsergebnis 857 562
Reinergebnis 514 278
Eigenkapital 7'512 7'245
FOKUS: Die Swiss Life dürfte im vergangenen Geschäftsjahr eine deutliche Ergebnisverbesserung erzielt haben. Analysten führen dies in erster Linie auf Effizienzsteigerungen aus dem MILESTONE-Programm und einem Gewinnbeitrag des Finanzvertriebs AWD zurück. Auch beim Geschäftsvolumen rechnen die Auguren mit einem weiteren Anstieg. Während etwa in der Schweiz kein allzugrosses Prämienwachstum zu erwarten sei, werde das Geschäft mit Versicherungsmäntel im Segment Private Placement Life Insurance (PPLI) wohl trotz negativen Währungseinflüssen weiter boomen.
Nebst Profitibilität und Volumen ist auch die Entwicklung der Eigenmittel von Interesse. Dabei dürfte sich der Lebensversicherer zu dem seit Anfang Jahr geltenden Kapitalregime Swiss Solvency Test (SST) äussern. Zuletzt hiess es von Seiten Swiss Life, die SST-Anforderungen würden "komfortabel" erfüllt. Hinsichtlich Kapitallage und Geschäftsentwicklung stellt sich die Frage, wie sich das Marktumfeld mit höheren Zinsen auswirken wird.
ZIELE: Anlässlich einer Investorenkonferenz im Januar 2010 bestätigte CFO Thomas Buess die Ziele aus dem Effizienzprogramm MILESTONE. Dabei will der Lebensversicherer die Kostenbasis bis 2012 verglichen mit dem Jahr 2008 um 350 Mio bis 400 Mio CHF senken. Dieses Ziel sei bereits zu 65% erfüllt, hiess es damals.
Weiter will die Swiss Life bis 2012 eine Eigenkapitalrendite von 10% bis 12% erwirtschaften. Hier ist die Gruppe gemäss Buess auf halbem Weg. Schwieriger gestaltet sich die Vorgabe, bis 2012 die Neugeschäftsmarge auf 2,2% zu steigern. Im ersten Halbjahr lag diese erst bei 0,9%.
Dagegen kann Swiss Life bereits - wie angestrebt - über 70% des Neugeschäfts mit modernen Vorsorge- und Risikoprodukten zeichnen. Swiss Life will so das Geschäftsvolumen weg von kapitalintensiven, traditionellen Lebensversicherungsprodukten hin zu modernen Produkten verlagern und die Neugeschäftsmarge steigern.
PRO MEMORIA: Im Januar 2011 übernahm die Swiss Life das Kollektivleben-Geschäft der kleinen Konkurrentin Nationale Suisse. Die beiden Versicherer schliessen zudem ein Abkommen zum Vertrieb von Produkten der jeweiligen Partner ab. Die Transaktion soll bei entsprechender Zustimmung der Behörden im ersten Halbjahr 2011 vollzogen werden.
Mit der Transaktion stärke die Swiss Life ihre Position als einer der führenden Anbieter von BVG-Lösungen für Schweizer Unternehmen. Mit der Übernahme will der Versicherer Kostensynergien im einstelligen Millionenbereich realisieren, womit der Kostensatz im Kollektivgeschäft weiter gesenkt werden könne.
Mit dem Jahresbeginn 2011 sind strengere Kapitalvorschriften für die Versicherer in Kraft getreten.
sig/mk/jl

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