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Zürich (awp) - Die Swiss Life Holding AG publiziert am Mittwoch, 18. August, die Zahlen zum ersten Semester 2010. Neun Analysten haben dazu folgende Prognosen:
H1 2010
In Mio CHF AWP-Konsens H1 2009*
Bruttoprämien 11'894,3 10'387
Betriebsergebnis 365,8 251
Reingewinn 216,9 172
In Mio CHF AWP-Konsens per 31.12.09
Eigenkapital 7'648,7 7'245
* Reingewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen
FOKUS: Swiss Life hat im ersten Halbjahr das Geschäftsvolumen sehr wahrscheinlich stark gesteigert. Bereits im ersten Quartal verzeichnete der Lebensversicherer einen deutlichen Anstieg der Einnahmen, der primär auf das Wachstum im Geschäft mit wohlhabenden Privatkunden (PPLI) zurückzuführen war. Von Interesse ist auch die Entwicklung der Profitabilität. Die Analysten gehen davon aus, dass das im Jahr 2009 lancierte Effizienzprogramm MILESTONE bereits erste Früchte trägt.
Einen gewichtigen positiven Beitrag zum Ergebnis wird zudem von Seiten der Kapitalanlagen erwartet. Auch dürfte sich die Gruppensolvenz verbessert haben. Nach einer IFRS-Solvabilität von 165% im ersten Quartal, ist der Wert gemäss den Schätzungen von Helvea auf 179% gestiegen. Den Fokus legen die Analysten allerdings hier auf die erwarteten Veränderungen unter den ab Anfang 2011 geltenden Bestimmungen des Swiss Solvency Tests.
Allenfalls gibt die Swiss Life ein Update zu ihren Positionen in den hoch verschuldeten Staaten der Eurozone (PIIGS-Staaten) ab. Bis Anfang Mai hatte der Konzern das Griechenland-Exposure auf 250 Mio CHF nach rund 335 Mio CHF Ende Februar reduziert. Das Exposure auf portugiesischen Papieren sei dagegen im gleichen Zeitraum mit 170 Mio CHF "mehr oder weniger unverändert" geblieben, hiess es.
Die Entwicklung der Tochter AWD wird die Analysten und Anleger ebenfalls beschäftigen. Carsten Maschmeyer, Gründer des AWD und grösster Einzelaktionär der Swiss-Life-Gruppe, hat Ende Juli in einem Interview erklärt, das Wachstum von AWD künftig forcieren zu wollen und profitabler zu werden. Im Handel wird allerdings ein Abschreiber auf dem AWD-Goodwill noch nicht ausgeschlossen.
ZIELE: Mit dem MILESTONE-Programm strebt Swiss Life bis 2012 Eigenkapitalrendite im Bereich von 10 bis 12% an. Die Kostenbasis soll gegenüber 2008 um 350 bis 400 Mio CHF sinken. Das Neugeschäft will Swiss Life auf moderne Vorsorge- und Risikoprodukte ausrichten. Mindestens 70% des Neugeschäfts sollen aus diesem Zweig stammen. Die Neugeschäftsmarge soll so bis 2012 auf 2,2% ansteigen.
Vom AWD wird im laufenden Jahr 2010 ein Vorsteuergewinnbeitrag von 40 bis 50 Mio EUR erwartet. Bis 2012 rechnet Swiss Life für den Finanzdienstleister mit einem Vorsteuergewinn von 80 bis 100 Mio EUR.
PRO MEMORIA: In Österreich ist der AWD in rechtliche Auseinandersetzungen verstrickt. Der Swiss-Life-Tochter wird vorgeworfen, Anleger falsch beraten und über das Risiko getäuscht zu haben. Dabei geht es um 2'500 Anleger, die davon betroffen sind. Der gesamte Streitwert wurde von Konsumentenschützern mit 40 Mio EUR beziffert.
Laut Carsten Maschmeyer sind die vor einem Gericht in Österreich laufenden Klagen gegen AWD kein Grund zur Sorge. "Es gibt in Österreich keine Sammelklage", sagte er im Interview von Ende Juli dazu. Das Gericht habe die Fälle lediglich gebündelt. "Jeder Kläger muss seine Klage eigenständig einreichen."
Per 21.06. ist die Swiss-Life-Aktie aus dem Blue-Chips-Index SMI ausgeschieden und durch die Aktien des Ölbohrkonzerns Transocean ersetzt worden.
Hompage: www.swisslife.com
pf/mk

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