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Zürich (awp) - Die Swiss Re publiziert am Donnerstag, 17. Februar, die Zahlen zum Geschäftsjahr 2010. Analysten haben dazu folgende Prognosen:
2010E
In Mio USD AWP-Konsens 2009A
Verdiente Prämien 20'137 22'664
Reingewinn 1'185 496
Eigenkapital 26'351 25'344
Combined Ratio (%) 95,1 88,3
FOKUS: Die Swiss Re dürfte im vergangenen Jahr im Kerngeschäft, der Sach- und Haftpflichtrückversicherung, trotz einer relativ hohen Schadenlast aus Naturkatastrophen gute Resultate erzielt haben. Bei der Combined Ratio rechnen die Analysten mit einem soliden Wert von rund 95%, was allerdings deutlich schlechter ist als das von grossen Naturkatastrophen kaum betroffene Jahr 2009.
Während 2010 zunächst die Erdbeben in Haiti und Chile, der europäische Wintersturm Xynthia oder ein Beben in Neuseeland auf der Rechnung lastete, blieb es an der US-Hurrikanfront ruhig. Allerdings kommen im Schlussquartal 2010 noch Belastungen aus der Überschwemmungskatastrophe in Australien (Region Queensland) hinzu. Wie bei der Konkurrenz dürfte auch bei Swiss Re der grössere Teil des Schadenausmasses in Australien (Januar-Überschwemmungen in den Regionen Brisbane und Victoria) dem ersten Quartal 2011 belastet werden.
Ein weiterer Belastungsfaktor im vierten Quartal ist die vorzeitige Rückzahlung der 3-Mrd-schweren Wandelanleihe von Berkshire Hathaway. Dafür veranschlagte Swiss Re im November einen einmaligen Betrag von rund 1 Mrd USD an Zinskosten inklusive einer einmaligen Prämie.
Mit Spannung werden die Angaben zum Dividendenvorschlag an die Aktionäre erwartet. Die Analysten der Deutschen Bank etwa erwarten einen erheblichen Anstieg der Dividendenausschüttung auf 2,50 CHF je Aktie nach 1,00 CHF im Vorjahr.
Nebst den Jahresergebnissen wird sich Swiss Re auch zu der Erneuerungsrunde für Rückversicherungsverträge im Januar äussern. Die Meldungen der beiden Konkurrenten aus Deutschland - Munich Re und Hannover Re - hatten diesbezüglich bereits besser als erwartet abgeschnitten. So mussten sie bei den Rückversicherungspreisen keinen Zerfall hinnehmen und konnten in einigen Teilbereichen sogar höhere Prämien durchsetzen.
ZIELE: Swiss Re strebt über den Versicherungszyklus eine Eigenkapitalrendite von 12% an. Weiter gab die Gruppe an, nach den bis Ende 2010 eingesparten Kosten, derzeit kein weiteres Kosteneffizienzprogramm durchzuführen.
PRO MEMORIA: Anfang November hat Swiss Re die vorzeitige Rückzahlung der Berkshire-Wandelanleihe bekanntgegeben. Damit sei ein wichtiger Unsicherheitsfaktor vom Tisch, zeigte sich CEO Stefan Lippe über die getroffene Vereinbarung erfreut. Swiss Re sei nach vollständiger Rückzahlung weiterhin gut kapitalisiert. Das Überschusskapital könne bedeutend über dem für ein "AA"-Kreditrating notwendigen Niveau gehalten werden.
Swiss Re hätte die Wandelanleihe frühestens ab März 2011 zurückbezahlen können. Die mit Warren Buffet getroffene Vereinbarung sieht indes keinen Aufpreis oder keine Strafe für die vorzeitige Rückzahlung vor. Swiss Re bezahlte eine 20prozentige Prämie sowie einen Coupon von 12%. Die Zinskosten und die Prämie werden um Wechselkurseffekte bereinigt mit rund 1 Mrd USD dem vierten Quartal belastet.
HINWEIS: Swiss Re hat die Berichtswährung umgestellt und wird die Jahreszahlen erstmals in US-Dollar und nicht mehr in Schweizer Franken ausweisen.
ab/mk/an

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