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Zürich (awp) - Die Syngenta AG publiziert am Donnerstag, 22. Juli, die Zahlen zum ersten Halbjahr 2010. Analysten haben dazu die folgenden Schätzungen:
H1 2010E
In Mio USD AWP-Konsens H1 2009A
Umsatz 6'699 6'655
EBITDA 2'134 2'033
EBIT 1'879 1'808
Reingewinn* 1'411 1'423
Reingewinn IFRS 1'370 1'385
*Vor Restrukturierungen und Wertberichtigungen
FOKUS: Nach einem schwachen ersten Jahresviertel dürfte sich das Geschäft ab April hauptsächlich auf der Nordhalbkugel verbessert haben. Doch in der grösseren Division Pflanzenschutz dürften hohe Lagerbestände in den Vertriebskanälen, Preis- und Volumendruck bei den Herbiziden sowie Preisnachlässe von Wettbewerbern auch bei Syngenta zu sinkenden Verkaufspreisen geführt haben. Dank einer robusten Nachfrage aus Lateinamerika und Asien sowie weiteren Kostensenkungen sehen Analysten das Unternehmen jedoch auf gutem Wege, die Ziele für das laufende Jahr zu erfüllen.
ZIELE: Syngenta rechnet für das Geschäftsjahr 2010 mit einem Vergleich zum Vorjahr höheren EBIT, wobei sich vor allem ab dem H2 steigende Absatzmengen und tiefere Rohstoffkosten positiv auswirken dürften. Auch Fremdwährungseffekte werden den in US-Dollar fakturierenden Baslern in die Hände spielen. Wegen der antizipierten höherer Steuern und Nettofinanzierungskosten wird allerdings die EBIT-Steigerung über der Entwicklung des Gewinns pro Aktie liegen. Zudem wird ein "beträchtlicher" Free Cashflow erwartet, hiess es im Februar bei Vorlage der Jahreszahlen 2009.
PRO MEMORIA: Das Unternehmen tätigt weiter hohe Wachstumsinvestitionen in beiden Geschäftbereichen und treibt die Entwicklung des Portfolios voran. Zuletzt wurde mit Bayer Cropscience ein langfristiges Abkommen bezüglich einer Baumwoll-Technologie abgeschlossen. Bayer erhält im Rahmen der Vereinbarung eine weltweite, nicht exklusive Lizenz für die Vipcot-Technologie zur Insektenkontrolle in Baumwolle.
Genauer unter die Lupe genommen hat sich indes die EU-Kommission den geplanten Kauf von Monsantos Sonnenblumensaatgutsparte. Die erste Prüfung habe Wettbewerbsbedenken in Bezug auf die Züchtung von Sonnenblumensamen sowie in Bezug auf den Vertrieb von Sonnenblumensaatgut und Beizmitteln für diese in Europa geweckt, so die Kommission.
Der weltgrösste Saatguthersteller und grösste Syngenta-Konkurrent Monsanto musste sich dieses Frühjahr von seinen mittelfristigen Gewinnzielen verabschieden. Die Amerikaner mussten ihre Prognose zwei Mal innert weniger Wochen kräftig senken. Als Grund führte Monsanto das schleppende Geschäft mit Unkrautvernichtern an. Nachgeahmte, billigere Produkte überschwemmen seit einiger Zeit den Markt. Monsantos Problem wurzelt im Speziellen im Preiszerfall bei Glyphosat, dem weltweit meistverwendeten Pflanzenschutzwirkstoff. Monsanto sah sich gezwungen, die Preise um die Hälfte zu senken.
www.syngenta.com
ra/dr

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