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AUSBLICK/Synthes Q1: Umsatz von 983,4 Mio USD erwartet

Zürich (awp) - Der Medizinaltechniker Synthes wird am Donnerstag, 28. April, die Umsatzzahlen für das erste Quartal 2011 vorlegen. Analysten haben dazu die folgenden Schätzungen abgegeben:
Q1 11E
In Mio USD AWP-Konsens Q1 10A
Umsatz
Konzern 983,4 911,7
Nordamerika 560,7 533,1
Europa 237,4 226,1
Asien/Pazifik 116,3 100,2
Rest der Welt 65,1 52,3
FOKUS: Die Publikation der Umsatzzahlen des ersten Quartals dürften von der Nachricht über Gespräche bezüglich einer Fusion mit Johnson & Johnson überschattet werden. Insgesamt geht die Analysten-Gemeinde von einem Umsatzanstieg bei Synthes aus. Dabei dürfte insbesondere der Bereich Trauma zugelegt haben, pessimistischer äussern sich die Experten zur erwarteten Geschäftsentwicklung im Bereich Spine. Allerdings rechnen einige der Analysten mit ersten Umsätzen in diesem Bereich mit dem Produkt Matrix.
ZIELE: In nächster Zeit rechnet das Management von Synthes weiterhin mit einem schwierigen Marktumfeld. Es sei aber nicht vorhersehbar, wie sich der Markt in zwölf oder 24 Monaten präsentieren werde, sagte CEO Michel Orsinger an der Präsentation der Jahreszahlen im Februar. Dennoch rechnet Synthes mit einem weiteren Wachstum. Der Umsatz soll 2011 im "mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich" wachsen, hiess es dazu. Dabei sollen die Margen gehalten bis leicht gesteigert werden. CEO Orsinger situiert das Umsatzwachstum im einstelligen Bereich, es werde sicher keine zweistellige Zuwachsrate sein.
PRO MEMORIA: Anfangs Monat bestätigte Synthes Fusionsgespräche mit Johnson & Johnson. Dies geschah als Reaktion auf Gerüchte in verschiedenen Medien, welche über eine mögliche Übernahme durch den amerikanischen Pharmazie- und Konsumgüterhersteller berichteten. Der Ausgang der Gespräche sei aber gänzlich ungewiss, teilte Synthes mit.
Gemäss einem Bericht im "Wall Street Journal" wäre Johnson & Johnson der Kauf von Synthes rund 20 Mrd USD wert. Verschiedene Analysten erachten angesichts des Preisdrucks im Gesundheitswesen in Europa und Nordamerika die Aufnahme von Synthes in den US-Grosskonzern als sinnvoll.
Jedoch sei eine Fusion ohne die Zustimmung des langjährigen Firmenkapitäns Hansjörg Wyss nicht denkbar, da dieser 47,8% des Medizinaltechnikers kontrolliert, gibt die ZKB zu bedenken. Ihrer Meinung nach ist es nicht unwahrscheinlich, dass Wyss am Ende seine Zustimmung zur geplanten Fusion verweigern könnte.
Homepage: www.synthes.com
are/ra

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