Navigation

Sprunglinks

Hauptfunktionen

Autozulieferer ZF will 5.000 neue Jobs schaffen (AF)

STUTTGART/FRIEDRICHSHAFEN (awp international) - Der Autozulieferer ZF Friedrichshafen will nach einem kräftigen Umsatz- und Gewinnsprung 5000 neue Jobs schaffen. Bis Ende des Jahres 2011 werde die Beschäftigtenzahl bei dem Antriebs- und Fahrwerksspezialisten damit auf 70.000 weltweit steigen, sagte Vorstandschef Hans-Georg Härter am Donnerstag in Stuttgart. Von den neuen Arbeitsplätzen sollen 2000 in Deutschland entstehen. Auf dem Heimatmarkt werden für Deutschlands drittgrössten Autozulieferer dann 40.000 Menschen arbeiten.
Für das laufende Jahr peilt ZF ein Umsatzwachstum von zehn Prozent auf mehr als 14 Milliarden Euro an. Da das erste Quartal mit einem sehr guten Auftragseingang und einem Umsatzplus von 31 Prozent hervorragend gelaufen sei, werde ZF diese Zielmarke wahrscheinlich deutlich übertreffen, erklärte Härter. Vor allem in Nordamerika legte ZF zum Start ins Jahr kräftig zu. Auch im Kernmarkt Deutschland stieg der Umsatz stark. In Asien und Südamerika habe die Wachstumsdynamik dagegen etwas nachgelassen.
Im laufenden Jahr will das Friedrichshafener Unternehmen massiv in den Ausbau seiner Standorte sowie in neue Produkte investieren. Rund 900 Millionen Euro sollen in Sachanlagen fliessen, kündigte der Vorstandschef an, dessen Ende 2011 auslaufender Vertrag um ein Jahr verlängert wurde. 740 Millionen Euro steckt ZF in den Bereich Forschung und Entwicklung.
2010 war der Autozulieferer mit Schwung aus der Krise gefahren. Die Erlöse stiegen um 38 Prozent auf 12,9 Milliarden Euro. Das Ergebnis nach Steuern lag bei 443 Millionen Euro. Zuvor stand wegen der Wirtschaftskrise ein Fehlbetrag von 421 Millionen Euro in den Büchern. Eine konkrete Gewinnprognose für das laufende Jahr legte Härter nicht vor. Mit der Ertragsentwicklung sei ZF aber ebenfalls sehr zufrieden, betonte der Manager./glb/DP/he

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.