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Avtovaz schliesst Insolvenz nicht mehr aus

Dieser Inhalt wurde am 19. Oktober 2009 - 15:10 publiziert

MOSKAU (awp international) - Russlands grösster Autobauer Avtovaz (Lada) schliesst trotz staatlicher Hilfsprogramme eine Insolvenz nicht mehr aus. Grund seien die angehäuften Schulden. Berichten zufolge will Avtovaz bis 2012 etwa 27.000 seiner derzeit rund 100.000 Stellen streichen. Mindestens 5.000 Beschäftigte sollen noch 2009 gehen.
Das Unternehmen werde zahlungsunfähig, sollte der Versuch scheitern, die Verbindlichkeiten umzuschulden, sagte Avtovaz-Vizepräsident Oleg Lobanow am Montag in der Wolga-Stadt Togliatti. Zudem wolle man eine Anleihe von 50 Milliarden Rubel (1,15 Mrd Euro) auflegen, wurde er von der Agentur Interfax zitiert.
Nach Angaben von Avtovaz-Präsident Igor Komarow lagen die Schulden des Konzerns zum 1. Oktober bei 62 Milliarden Rubel und dürften zum Jahresende auf 75,2 Milliarden Rubel steigen. Die wichtigsten Gläubiger des kriselnden Konzerns sind Russlands grösstes Geldhaus Sberbank sowie die Entwicklungsbank VEB. Am Wochenende hatte ein Teil der Avtovaz-Belegschaft bei einer Demonstration in Togliatti unter anderem eine Erhöhung der Löhne durchgesetzt./am/DP/stw

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