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FRANKFURT (awp international) - Der Verlag Axel Springer will in den kommenden Wochen 2,9 Millionen selbst gehaltener Aktien platzieren. Parallel dazu wird die Deutsche Bank ihren Anteil am Medienhaus von gut 8 Prozent an den Markt bringen, sodass sich der Streubesitz des Konzerns bis spätestens Anfang Dezember auf über 40 Prozent fast verdoppeln dürfte. Als künftige Anteilseigner kann sich Finanzvorstand Lothar Lanz auch Hedgefonds vorstellen, sagte er der "Börsen-Zeitung" (Mittwoch). Für Amerikaner ungewohnt seien Margen beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von bis zu 27 Prozent vom Umsatz im "good old Printbusiness", wie sie Springer erwirtschafte.
Aber auch im expansiven Online-Geschäft, das in fünf bis zehn Jahren die Hälfte der Konzernerlöse beisteuern soll, würden zum Teil "Superrenditen" von über 40 Prozent erzielt. Da es für die Berliner keine Akquisitionsziele im Milliardenvolumen gebe, dürfte ? aus heutiger Sicht ? die 1,5 Milliarden Euro umfassende Kreditlinie bei ihrer Prolongierung 2012 und 2013 verringert werden.
Die den freien Aktionären des französischen Immobilienportals Seloger angebotenen 34 Euro je Aktie hält Lanz für "fair" ? auch wenn der Börsenkurs zeitweise auf fast 40 Euro geschnellt ist. Entsprechend sieht Springer keinen Anlass, beim Preis nachzubessern. In der Zwischenzeit ist der australische Investmentfonds Caledonia mit 10 Prozent bei Seloger eingestiegen. Springer hat von den Firmengründern 12,4 Prozent der Anteile erworben./nmu/wiz

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