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(Erste Meldung wurde ausgebaut)
Basel (awp) - Die Bâloise-Gruppe ist im ersten Halbjahr erneut stark gewachsen. Dabei war das Wachstum wiederum vom Geschäft mit Lebensversicherungsprodukten für vermögende Kunden geprägt. Trotz überdurchschnittlich hohen Kosten für Grossschäden konnte die Bâloise das operative Ergebnis steigern, der Reingewinn ging dagegen zurück.
Der Konzerngewinn sank im ersten Semester um 9% auf 213,5 (VJ 234,6) Mio CHF. Auf das Ergebnis hätten tiefe Zinsen, der starke Franken sowie die hohe Schadenlast aus Naturkatastrophen gedrückt, teilte der Versicherer am Donnerstag mit. Ausserdem enthielt der Vorjahreswert einen einmaligen, positiven Steuereffekt. Das operative Ergebnis lag hingegen mit 316,1 Mio CHF um 4,6% über dem Vorjahr.
Die Bruttoprämien wuchsen um 1,9% auf 4'577,6 Mio CHF (+3,6% in LW), das Geschäftsvolumen (inkl. Prämien mit Anlagecharakter) erhöhte sich um deutliche 22,3% auf 6'103,7 Mio CHF. In Lokalwährungen wuchs das Volumen gar um 24,5%. Die Prämien mit Anlagecharakter trugen dazu 1'526,1 Mio CHF bei nach 499,3 Mio in der Vorjahresperiode.
Damit hat die Bâloise die Vorgaben der Analysten mit dem Gewinn und insbesondere mit dem Geschäftsvolumen übertroffen. Im Vorfeld hatten die Experten einen Gewinn von 205,7 Mio und das Geschäftsvolumen bei 4'718,7 Mio CHF erwartet.
In der Sparte Nichtleben verbesserte sich die Combined Ratio trotz hoher Schadenlast auf 90,2 (90,6)%. Im ersten Jahr wurden Schadenbelastungen aus Grossereignissen von rund 50 Mio CHF verbucht. Dabei lastet vor allem der Wintersturm Xynthia auf die Rechnung. Im zweiten Halbjahr haben insbesondere Hagelunwetter eine Schadenbelastung von bis dato 20 Mio CHF nach sich gezogen. Der Gewinn vor Finanzierungskosten und Steuern erhöhte sich im Nichtlebengeschäft im ersten Semester um 19,8% auf 274,8 Mio CHF. Das Geschäftsvolumen lag mit 0,8% (+3,2% in LW) auf 2'084,5 Mio CHF über Vorjahr.
In der Lebensversicherung ging der operative Gewinn auf 10,2 (54,0) Mio CHF zurück. Der Rückgang sei durch die Verstärkung der Reserven, die gesunkenen Zinsen und den schwachen Euro geprägt. Das Geschäftsvolumen stieg um 37,5% (+39,5% in LW) auf 4'019,2 Mio CHF. Besonders stark war der Zuwachs bei den anlagegebundenen Lebensversicherungen der Bâloise Luxembourg, der Baloise Life in Liechtenstein und der Mercator in Belgien. Der Embedded Value im Lebengeschäft sank auf 2'631,1 (2'826,9) Mio CHF. Der Wert des Neugeschäfts betrug 11,5 Mio CHF, die entsprechende Marge sank auf 7,4 (15,3)%.
Mit den Kapitalanlagen erzielte die Bâloise eine Nettorendite (nicht annualisiert) von 1,9%. Der Nettoertrag aus dem Anlagegeschäft erhöhte sich auf 1'028,0 (766,3) Mio CHF.
Das Eigenkapital wurde per Ende Juni mit 4'161,2 (Ende 2009: 4'510,0) Mio CHF ausgewiesen. Die Solvabilität verbesserte sich auf 234% nach 230% Ende 2009. Dies sei ein Spitzenwert in Europa, so die Bâloise.
In der Schweiz ging der operative Gewinn auf 103,4 (157,1) Mio CHF zurück. Das Geschäftsvolumen wuchs um 3,6% auf 2'994,7 Mio CHF. Starke Wachstumsimpulse lieferten in der Nichtlebensparte insbesondere die Unfallversicherungen, aber auch die Motorfahrzeugversicherungen hätten sich gut entwickelt. Positiv verlief das Geschäft bei der beruflichen Vorsorge (Wachstum von 6,7%). Bei den Einzelleben-Versicherungen vermochten die neuartigen Produkte mit Kapitalgarantie (Rentasafe) die schwache Nachfrage nach herkömmlichen Rentenversicherungen zu kompensieren.
Die in Liechtenstein domizilierte Baloise Life erreichte mit ihren anlagegebundenen Lebensversicherungen ein Geschäftsvolumen von 796,3 (104,3) Mio CHF, unterstützt durch die Verlängerung der italienischen Steueramnestie und durch das Wachstum bei den Variable Annuities.
Die Bâloise sei weiterhin "auf Kurs", bis 2012 einer der ertrags- und wachstumsstärksten Versicherer in Europa zu werden, wird CEO Martin Strobel in der Mitteilung zitiert. Die Effizienzprojekte sollen bis 2012 dauerhaft einen Gewinnbeitrag von 200 Mio CHF leisten.
Über den Versicherungszyklus zielt die Bâloise weiterhin auf eine EK-Rendite von mindestens 15% und eine Combined Ratio von "deutlich unter 100%" ab. Den Gewinn pro Aktie will die Bâloise kontinuierlich steigern.
mk/ra

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