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Basel (awp) - Der an der heutigen GV abtretende Bâloise-Verwaltungsratspräsident Rolf Schäuble zeigt sich mit der Geschäftsentwicklung des Versicherers im laufenden Jahr zufrieden. "Die Bâloise ist in den ersten vier Monaten gut ins Geschäftsjahr 2011 gestartet. Die Geschäftsentwicklung bewegt sich im Rahmen unserer Erwartungen. Wir freuen uns insbesondere, dass wir bisher keine nennenswerten Grossschäden zu verzeichnen haben", sagt Schäuble gemäss GV-Redetext vom Freitag.
2010 habe die Bâloise ein gutes Ergebnis vorgelegt. Wichtige finanzielle Zielgrössen seien verbessert worden, so Schäuble. Damit liege die Gruppe weiterhin auf Kurs, bis 2012 einer der ertrags- und wachstumsstärksten Versicherer Europas zu werden.
Auch in den kommenden Jahren sei mit volatilen Finanzmärkten und einer unsicheren Entwicklung der Konjunktur zu rechnen. In den Prognosen bleibe die Bâloise deshalb zurückhaltend. "Aufbauend auf unserem leistungsfähigen und ertragsstarken Kerngeschäft wollen wir, wie bisher, über die Dauer des Versicherungszyklus eine Eigenkapitalrendite von 15% erzielen und den Gewinn pro Aktie kontinuierlich steigern", bekräftigte Schäuble die Ziele. Im Nichtlebengeschäft strebe die Gruppe weiterhin einen Schaden-Kostensatz von deutlich unter 100% an. "Bis 2012 wollen wir mit dem strategischen Programm 'Bâloise 2012' die Ertragskraft dauerhaft um 200 Mio CHF steigern."
Sicherheit biete die Bâloise den Aktionären nicht nur bei der Rentabilität ihres Kapitals oder der verlässlichen Dividende, sondern auch in der Art und Weise, wie die Expansion des Unternehmens vorangetrieben werde, so der an der heutigen GV abtretende Präsident. Im Vordergrund stehe das organische Wachstum, sei es über Innovationen wie die variablen Renten der Bâloise Life oder die Anreicherung bestehender Versicherungsprodukte mit Prävention.
Zukäufe von Unternehmen oder Portfolios würden dagegen nur getätigt, wenn sie mit dem Geschäftsmodell der Bâloise in Einklang stehen, mittelfristig Wert schaffen und zur Kultur passen. Schäuble führte diesbezüglich die jüngsten Zukäufe von Anfang 2010 in Luxemburg und Anfang 2011 in Belgien an. "Mit dem im letzten Monat veröffentlichten Erwerb von Nateus wird die Bâloise in die Top-Liga Belgiens vorstossen", ist er überzeugt.
In Deutschland könne die Gruppe nach dem Abschluss der Rahmenvereinbarung mit den Arbeitnehmervertretern die Einheiten zügig zusammenführen, um in diesem wichtigen Markt die Basis für weiteres Wachstum zu legen. Die Deutschlandfrage - die letzte wichtige Pendenz - sei weitgehend gelöst. "Darauf bin ich sehr stolz, weil sie lange Zeit unser Sorgenkind war."
Schäuble äusserte sich auch zur Unabhängigkeit der Bâloise: Die jüngere Geschichte zähle etliche Versuche, die Bâloise einzuverleiben. Sie seien aber alle gescheitert. "Das war sicher zum Teil Glück und das Resultat der statutarischen Stimmrechtsbeschränkung. Aber es war auch die Folge von Qualitäten, die die Bâloise erworben hat und bis heute pflegt: die hohe Ertragskraft, die Bilanzstärke, die Loyalität der Mitarbeiter, die hohe Glaubwürdigkeit", so Schäuble.
mk/uh

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