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Uznach (awp) - Die Bank Linth LLB AG hat im Geschäftsjahr 2010 wie angekündigt unter dem Strich weniger verdient als im Vorjahr. Das Resultat sei durch einmalige Aufwendungen im Zusammenhang mit dem neuen Marktauftritt, leicht tiefere Zinsmargen sowie den EUR- und USD-Verfall belastet worden, teilte das Institut am Donnerstag mit. Der Rückgang liege aber im Rahmen der Erwartungen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die zur Liechtensteinischen Landesbank Gruppe (LLB) gehörende Bank mit einem leicht tieferen Jahresgewinn als 2010.
Die tieferen Zinsmargen hinterliessen in der Hauptertragsquelle des Instituts, dem Zinsengeschäft, negative Spuren. Der Erfolg verminderte sich um 5,8% auf 65,8 (69,9) Mio CHF. Die Bank habe vor dem Hintergrund des historisch tiefen Zinsniveaus und in Erwartung steigender Zinsen mittels Absicherungsgeschäften das Zinsänderungsrisiko vermindert und damit bewusst ein tieferes Zinsergebnis in Kauf genommen, heisst es dazu in der Mitteilung.
Zulegen konnte nach dem Rückschlag 2009 hingegen das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Dessen Ertrag erhöhte sich um 5,0% auf 16,1 Mio CHF. Damit habe dieser Geschäftsbereich fast 19% zum Bruttoertrag beigetragen. Mittelfristig gelte unverändert das Ziel, dass diese Sparte gegen 30% des Ergebnisses ausmache. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft stagnierte auf 3,0 (3,1) Mio CHF.
Der Geschäftsaufwand nahm um 7,3% auf 56,2 Mio CHF zu. Während der Personalaufwand unverändert blieb, erhöhte sich der Sachaufwand um 19,1%, was wie erwähnt ausschliesslich auf die einmaligen Aufwendungen von 3,4 Mio CHF für die Einführung des neuen Erscheinungsbilds und die Erarbeitung der neuen Strategie zurückzuführen ist.
Der geringere Ertrag und die höheren Aufwendungen resultierten in einen um 20,2% auf 30,0 Mio gesunkenen Bruttogewinn. Die Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste betrugen am Ende des Berichtsjahres 1,1 Mio CHF. Damit hätten sie sich gegenüber 2009 halbiert, schreibt das Institut. Der Reingewinn nahm um 10,6% auf 20,4 Mio CHF ab.
Neue Höchststände erzielte die Bank bei den Kundenausleihungen, die um 5% auf 4,3 Mrd CHF stiegen und bei den Kundengeldern, die um 5,6% auf 3,3 Mrd CHF zunahmen. Der Netto-Neugeldzuwachs betrug 414 (439) Mio CHF. Die Bilanzsumme belief sich per Ende 2010 auf 4,88 (4,74) Mrd CHF.
Den Aktionären wird an der kommenden Generalversammlung eine Bruttodividende von 12 CHF pro Aktie vorgeschlagen. Im Vorjahr wurde eine Dividende von 12 CHF je Aktie in Form einer Nennwertrückzahlung bezahlt.
Im laufenden Geschäftsjahr sehe sich die Bank Linth mit einer unveränderten Konkurrenzsituation und grossem Investitionsbedarf zur weiteren Umsetzung ihrer Wachstumsstrategie konfrontiert, heisst es weiter. Unter der Annahme einer moderaten Erhöhung der Marktzinsen rechne sie daher mit einem Jahresgewinn 2011 leicht unter demjenigen von 2010.
sig/rt

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