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CHARLOTTE (awp international) - Zwielichtige Hypotheken-Deals kommen die Bank of America teuer zu stehen. Die US-Grossbank erwartet im gerade zu Ende gehenden zweiten Quartal wegen der problematischen Geschäfte aus der Vergangenheit einen Verlust von 8,6 Milliarden bis 9,1 Milliarden Dollar (bis zu 6,3 Mrd Euro).
Eine Gruppe von 22 Investoren, zu denen auch die BayernLB und die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) gehören, hatte sich bei US-Hypothekenpapieren übers Ohr gehauen gefühlt. Die Investoren verhandelten so lange mit der Bank of America, bis diese einer Zahlung von 8,5 Milliarden Dollar zustimmte.
"Wir werden weiterhin mit aller Kraft daran arbeiten, bei den Hypotheken-Themen aufzuräumen", sagte Bankchef Brian Moynihan am Mittwoch. Dies geschehe im besten Interesse der Anteilseigner. Nach seinen Worten stammen die Probleme vor allem aus der Übernahme des einst wichtigen US-Immobilienfinanzierers Countrywide mitten in der Finanzkrise.
Zusätzlich zu den 8,5 Milliarden Dollar aus dem Vergleich mit den Investoren legt die Bank of America weitere 5,5 Milliarden Dollar beiseite. Countrywide, so der Vorwurf, hatte massenweise Problemkredite in seine Hypothekenpapiere gepackt und diese dann an Investoren verkauft. Die Anleger verbuchten in der Finanzkrise hohe Verluste.
Am Aktienmarkt wurde die Nachrichten positiv aufgenommen. Das Papier der Bank of Amercia legte vorbörslich deutlich zu, nachdem die Aktie bereits in den vergangenen Wochen in Erwartung einer Strafzahlung deutlich an Boden verloren hatte. Händler sagten in einer ersten Einschätzung, dass die Belastung etwas geringer ausfällt als erwartet./das/DP/zb

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