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LONDON (awp international) - Die jüngste Zinsentscheidung der britischen Notenbank ist erneut nicht einhellig getroffen worden. Von den neun Mitgliedern des geldpolitischen Ausschusses stimmten nur sechs dafür, den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent zu belassen und das Anleihenkaufprogramm nicht auszuweiten. Dies geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll der Bank of England (BoE) zur Zinsentscheidung vom 13. Januar hervor. Bei der vorangegangenen Sitzung im Dezember hatten noch sieben Mitglieder für eine unveränderte Geldpolitik gestimmt. Erneut habe sich eine Mehrheit der Ausschussmitglieder besorgt über eine mittelfristig steigende Inflation gezeigt.
Während Ratsmitglied Andrew Sentance zum wiederholen Mal für eine Zinsanhebung um 0,25 Punkte plädierte, sprach sich nunmehr auch Martin Weale für einen Zinsschritt in dieser Grössenordnung aus. Ferner stimmte den Angaben zufolge das Ausschussmitglied Adam Posen für eine Ausweitung des Anleihenkaufprogramms. Posen forderte damit erneut, das Programm von derzeit 200 Milliarden Pfund um 50 Milliarden Pfund auszuweiten.
Mit der jüngsten Entscheidung ist das Lager der Ausschussmitglieder, die eine Änderung der Geldpolitik wollen, grösser geworden. Zudem hätten sich alle Mitglieder zunehmend besorgt über die hohe Inflation in Grossbritannien gezeigt, hiess es weiter in dem Protokoll. Zuletzt waren die Verbraucherpreise im Dezember überraschend stark um 3,7 Prozent zum Vorjahr gestiegen und erreichten damit den höchsten Wert seit acht Monaten. Diese Rate liegt deutlich über dem Zielwert der Notenbank von zwei Prozent./MNI/jkr/jha/

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