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LONDON (awp international) - Die jüngste Zinsentscheidung der britischen Notenbank ist wie bereits eine Reihe von vorangegangenen Entscheidungen nicht einhellig getroffen worden. Von den neun Mitgliedern des geldpolitischen Ausschusses stimmten nur sieben dafür, den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent zu belassen. Dies geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll der Bank of England (BoE) zur Zinsentscheidung vom 9. Juni hervor. Das britische Pfund reagierte kaum auf der Veröffentlichung des Protokolls.
Wie im Vormonat stimmten die BoE-Mitglieder Martin Weale und Spencer Dale für eine Zinsanhebung um 0,25 Punkte. Ratsmitglied Andrew Sentance sprach sich diesmal nicht für eine Anhebung aus. Adam Posen votierte unterdessen erneut für eine Ausweitung des Anleihenkaufprogramms und damit für eine noch expansivere Geldpolitik. Posen forderte erneut eine Ausweitung des Programms um 50 Milliarden auf 250 Milliarden Pfund.
Viele Experten sind sich derzeit nicht sicher, wann die britische Notenbank ihre Zinspolitik straffen wird. In einer Studie verwies die UniCredit auf die hohe Unsicherheit der weiteren Konjunkturentwicklung in Grossbritannien. Insbesondere die Inlandsnachfrage habe sich bis zuletzt schwach präsentiert. Damit könnte die Bank of England sogar noch länger an ihrem expansiven Kurs festhalten als gemeinhin erwartet. Gemeinhin rechnen Ökonomen derzeit mit einer ersten Zinserhöhung in Grossbritannien frühestens zum Jahresende./MNI/jkr/bgf

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The citizens' meeting

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