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FRANKFURT (awp international) - Die zuletzt rasante Konjunkturerholung hat die Gewinne deutscher Grossbanken sprudeln lassen. Nach 1,1 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum verdienten die 14 grössten deutschen Institute in den ersten sechs Monaten dieses Jahres nach Steuern 4,3 Milliarden Euro, wie die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Nach der Analyse der Halbjahresergebnisse 2009 und 2010 nutzten die 14 untersuchten Banken die wirtschaftliche Belebung vor allem, um ihre Risikovorsorge zurückzufahren.
Immerhin 6 der 14 Banken wiesen zur Jahresmitte allerdings ein geringeres Konzernergebnis aus als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinnsprung sei zu einem grossen Teil auf ein deutliches besseres Ergebnis der Commerzbank zurückzuführen. Das teilverstaatlichte Institut erzielte im ersten Halbjahr einen Konzernüberschuss von 1,06 Milliarden Euro nach einem Verlust von 1,6 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.
"Das absolut höchste Konzernergebnis konnte die Deutsche Bank verbuchen, die im ersten Halbjahr nach Steuern 2,943 Milliarden Euro verdient hat - 688 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum", teilte Ernst & Young mit.
Den höchsten Verlust verzeichnete die verstaatlichte HRE mit 700 Millionen Euro - nach 1,13 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Auch die Landesbanken LBBW und HSH Nordbank fuhren in den ersten sechs Monaten 2010 Verluste ein.
Der überraschend starke Aufschwung in Deutschland habe es 12 der 14 untersuchten Banken erlaubt, ihre neue Kreditrisikovorsorge zu senken. Im ersten Halbjahr 2009 lag der Risikovorsorgebedarf nach den Angaben noch bei 8,9 Milliarden Euro - ein Jahr später nur noch bei 4,4 Milliarden Euro. Im Durchschnitt konnten die Banken den Vorsorgeaufwand um 44 Prozent reduzieren. "Die Konjunkturentwicklung kommt den Banken zu Hilfe", erklärte Dirk Müller-Tronnier, Leiter des Bankenbereichs bei Ernst & Young: "Sie ist der Haupttreiber des insgesamt relativ gut verlaufenen ersten Halbjahres."/hqs/DP/tw

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