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BRÜSSEL (awp international) - Die EU-Finanzminister sind am Dienstag in Brüssel zusammengetroffen, um über schärfere Regeln für spekulative Finanzprodukte zu entscheiden. Dabei geht es um hochriskante Leerverkäufe, bei denen Spekulanten auf den Verfall einer Währung oder Aktie wetten. Auch für Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps/CDS) will die EU Vorschriften machen.
Die CDS sind eine Art Versicherung gegen den Ausfall einer Unternehmensanleihe oder eines anderen Kreditpapiers. Die Papiere werden inzwischen losgelöst wie Wertpapiere gehandelt - in der Finanz- und Schuldenkrise gab es den Vorwurf, der Handel mit den Papieren habe die Spekulationen gegen Schuldenstaaten wie Griechenland verstärkt.
Ausserdem wollen die Kassenhüter das 78-Milliarden-Euro-Hilfspaket für das hoch verschuldete Portugal endgültig auf den Weg bringen. Das gilt als Formalie, denn bereits am Montag hatten die Ressortchefs aus dem Eurogebiet grünes Licht gegeben./wdw cb/DP/bgf

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