Banken-Image trotz Krise nicht abgestürzt

Die Schweizer Banken und auch das Bankgeheimnis haben laut einer Umfrage noch immer Rückhalt im Volk. Die Befragung wurde allerdings vor der jüngsten Kontroverse um Bankgeheimnis und Preisgabe von UBS-Kundendaten an die US-Justiz durchgeführt.

Dieser Inhalt wurde am 11. März 2009 - 11:35 publiziert

Laut den am Mittwoch von der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) veröffentlichten Ergebnissen haben zwei Drittel der Befragten keine Zweifel an der Solidität und der Zuverlässigkeit ihrer Hausbank. Im Vergleich zum Vorjahr gab es aber einen Rückgang um 6%. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der Befragten, die generell eine negative Meinung von den Schweizer Banken haben, von 18 auf 26%.

Beim Urteil über die eigene Bank mussten die Grossbanken einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Noch 58% der Befragten standen den Grossbanken positiv oder sehr positiv gegenüber. 2008 waren es noch 69% gewesen.

Am Bankgeheimnis festhalten möchten 78% der Befragten, verglichen mit 81% im Vorjahr. Den Schutz der eigenen finanziellen Privatsphäre finden 91% richtig.

Nach dem Bankgeheimnisschutz in der internationalen Zusammenarbeit bei Fiskaldelikten, der zurzeit auf der politischen Kippe steht, wurde in der vom Lausanner Institut MIS durchgeführten Umfrage nicht gefragt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen