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Barometer der Schweizer Sorgen

Skeptische Blicke in die Zukunft.

(Keystone)

Das Gesundheits-Wesen und die AHV bereiten den Schweizerinnen und Schweizern am meisten Sorgen. Arbeitslosigkeit und Asylfragen werfen weniger Probleme auf: Das Sorgenbarometer der Schweiz.

Seit fünf Jahren rücke das Gesundheitswesen immer stärker ins Problembewusstsein, schreibt die Credit Suisse zu der in ihrem Auftrag vom GfS-Forschungs-Institut durchgeführten Umfrage.

Erstmals sei nun das Gesundheits-Wesen an die Spitze der drängendsten Fragen gerückt. 59 Prozent der 1'000 Befragten haben dieses als grösste Sorge bezeichnet. Im Vorjahr (1999) waren es noch 48 Prozent gewesen.

Vor allem Menschen aus der Westschweiz, Rentnerinnen und Rentner, weniger bemittelte Personen, aber auch Menschen aus der Mittelschicht teilten diese Meinung. An zweiter Stelle rangiert die Altersvorsorge, bei der, wie im Gesundheits-Wesen, die Finanzierbarkeit zunehmend diskutiert werde.

Eine weitere wichtige Sorge der Schweizerinnen und Schweizer ist die Europa-Frage. Das Thema Flüchtlinge/Asylbewerber sowie die Arbeitslosigkeit verzeichnen dagegen eine klar rückläufige Entwicklung.

Die Verschiebung hin zu gesundheits- und sozialpolitischen Themen und weg von Arbeitslosigkeit und Asylfrage zeige den starken Zusammenhang zwischen dem Konjunkturverlauf und dem Vertrauen in verschiedene Akteure von Wirtschaft und Staat. Die politischen Akteure hätten das Vertrauen weiter stärken können. Markant mehr Vertrauen haben die Befragten namentlich in den Bundesrat sowie das Bundesgericht, etwas weniger in die Verwaltung.

Die Befragung zum Verhältnis Schweiz-USA förderte unter anderem zu Tage, dass 56 Prozent der befragten Schweizerinnen und Schweizer den Ex-Präsidenten Bill Clinton unbesehen zum Bundesrat küren würden.

swissinfo und Agenturen


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