Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

STUTTGART (awp international) - EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat in Deutschland für mehr Solidarität mit klammen EU-Staaten und eine Ausweitung des Rettungsfonds geworben. "Wir schwimmen entweder zusammen an der Oberfläche, oder wir gehen getrennt unter", sagte Barroso am Mittwochabend bei einem Vortrag im Neuen Schloss in Stuttgart. Er erinnerte die Deutschen daran, dass ihr wirtschaftlicher Erfolg und der gute Arbeitsmarkt ohne den Euro und den Binnenmarkt nicht denkbar seien. Barroso mahnte: "Wir müssen lernen, dass kein Land in der Finanzkrise eine Insel sein kann." Er fügte hinzu: "Es gibt keine Stabilität ohne Solidarität."
Die Ausweitung des 750-Milliarden-Euro-Rettungsschirms sei nur eine von vielen Massnahmen, um den Euro zu stabilisieren, sagte Barroso. Die EU-Finanzminister hatten am Dienstag der Forderung nach einer Aufstockung des Fonds vorerst eine Absage erteilt. Vor allem die Bundesregierung steht der Forderung skeptisch gegenüber.
Barroso trat Befürchtungen entgegen, die finanzstärkeren Länder müssten dauerhaft ärmeren unter die Arme greifen. "Wir sind nicht auf dem Weg in eine Transferunion. Wir wollen auch keine Transferunion." Länder, die Hilfen in Anspruch nehmen, müssten das Geld zurückzahlen und "schmerzhafte Anpassungen" vornehmen. "Jeder Mitgliedstaat muss die Spielregeln einhalten", unterstrich der Portugiese./ot/DP/stw

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???