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LUDWIGSHAFEN (awp international) - Die Geschäfte mit chemischen Produkten laufen bei BASF weiter auf Hochtouren: Der weltgrösste Chemiekonzern will seine jüngsten Rekordwerte bei Umsatz und Ergebnisse im laufenden Geschäftsjahr noch einmal deutlich übertreffen. "Das Jahr 2011 hat für BASF sehr stark begonnen", sagte Unternehmenschef Jürgen Hambrecht am Donnerstag laut Pressemitteilung. "Insgesamt sind wir optimistisch für das erste Quartal und Gesamtjahr."
Daher will BASF im laufenden Jahr zusätzlich 2.900 neue Arbeitsplätze weltweit schaffen. Davon sollen alleine 800 Stellen auf Deutschland entfallen, überwiegend am Stammwerk Ludwigshafen. Ende 2010 beschäftigte BASF rund 109.000 Mitarbeiter. Mit den Zahlen verfehlte BASF zwar teilweise die Schätzungen der Analysten, allerdings überraschten die Ludwigshafener den Markt mit einem positiven Ausblick. Die Aktie hielt sich im frühen Handel mit minus 0,2 Prozent besser als der schwache Gesamtmarkt.
SPITZENJAHR 2010
Nach den deutlichen Einbrüchen im Krisenjahr 2009 schloss BASF das vergangene Jahr mit neuen Spitzenwerten bei Umsatz und Ergebnissen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern (EBIT) und Sondereffekten verdoppelte sich nahezu auf 8,138 Milliarden Euro. Das Nettoergebnis stieg um mehr als das dreifache auf 4,557 Milliarden Euro. Der Umsatz kletterte um gut ein Viertel auf 63,873 Milliarden Euro. Damit wurden die bisherigen Rekordwerte aus den Jahren 2007 und 2008 übertroffen.
Von den guten Zahlen sollen auch die Aktionäre profitieren: Die Dividende soll auf 2,20 Euro je Aktie steigen. Im Jahr davor hatte BASF die Dividende wegen eines in der Krise deutlich gefallenen Gewinns auf 1,70 Euro je Aktie gesenkt. Für das Jahr 2008 hatten die Aktionäre noch 1,95 Euro für jeden Anteilsschein erhalten.
NEUE REKORDE IM VISIER
Für das Jahr 2011 peilen die Ludwigshafener ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern (EBIT) und Sondereinflüssen sowie einen Umsatz deutlich über dem Vorjahr an. Mit deutlichen Zuwächsen rechnet die im Dax notierte Gesellschaft vor allem in Asien und Südamerika. Der erst jüngst von BASF übernommene deutsche Spezialchemiekonzern Cognis soll etwa drei Milliarden Euro zu den Erlösen beisteuern. Und setzt sich das wirtschaftliche Wachstum fort, dann rechnet BASF auch für das kommende Jahr mit weiteren Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnis.
Kopfzerbrechen macht dem BASF-Chef hingegen die politischen Unruhen in Libyen. "Libyen macht uns allerdings Sorgen", sagte Hambrecht. Die BASF-Tochter Wintershall ist seit 1958 in Libyen und betreibt zurzeit acht Ölfelder in der libyschen Wüste. Die Anlagen befinden sich rund 1.000 Kilometer südöstlich von Tripolis. Am Montag wollte Wintershall rund 130 Mitarbeiter und Angehörige aus Libyen ausfliegen. Das Büro in Tripolis soll vorübergehend unbesetzt, eine kleine Kernmannschaft aber vor Ort bleiben. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen dort mehr als 400 Mitarbeiter.
QUARTAL
Im Zeitraum Oktober bis Dezember stieg das Betriebsergebnis (EBIT) vor Sondereffekten auf 1,765 Milliarden Euro. Damit verfehlte die im Dax notierte Gesellschaft aber die Schätzungen der Analysten, die im Schnitt von einem operativen Ergebnis von 2,054 Milliarden Euro ausgegangen waren. Im Krisenjahr 2009 hatte die Gesellschaft 1,479 Milliarden Euro ausgewiesen.
Unter dem Strich blieben in diesem Quartal 1,1 Milliarden Euro, nach 455 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz kletterte um 24,7 Prozent auf 16,424 Milliarden Euro. Zum Zuwachs trugen fast alle Geschäftsbereiche bei. Zum Zuwachs trugen alle Geschäftsbereiche bei./mne/tw

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