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Basler Münsterschatzin New York

Kunstwerke aus Gold oder Silber: zuerst in New York, dann in Basel.

Das Metropolitan Museum in New York zeigt in einer grossen Ausstellung den Basler Münsterschatz. Über fünfzig der meisterlich gefertigten Kelche, Statuen, Kreuze, Textilien und Breviere hat das Historische Museum Basel den New Yorkern zur Verfügung gestellt.

Insgesamt umfasst die Ausstellung 75 Objekte, die - neben Basel und New York - zu Sammlungen aus ganz Europa gehören. Die Werke stammen aus dem 11. bis 16. Jahrhundert und werden grösstenteils zum ersten Mal in den USA gezeigt.

Grösste je gezeigte Präsentation

"The Treasury of the Basel Cathedral" ist die vollständigste bisher gezeigte Präsentation der Schätze und übertrifft die letzte öffentliche Ausstellung des Schatzes von 1956 bei weitem. Sie zeigt etwa Prunkstücke wie das "Sonntagskreuz", die "Munch Monstranz" und den Hallwyler Reliquienschrein.

Aus aller Welt

Der einzigartige Kirchenschatz überlebte in Basel ein Erdbeben, die Pest, verschiedene Kriege und damit letztlich die Zerstörung. Doch nach der Kantonsteilung im Jahre 1834 wurde er in alle Welt zerstreut.

Anhand von Inventaren und anderen Dokumenten wurden unterdessen aber alle Objekte wieder identifiziert. Die meisten Kunstwerke sind aus Gold oder Silber, oftmals mit kostbaren Edelsteinen verziert. Elf Texte an den Wänden der Ausstellung erzählen die Geschichte der 1019 eingerichteten Basler Schatzmeisterei.

Die detaillierten Beschreibungen der Gegenstände gehen nicht nur auf Machart und Hintergrund des Kunstwerkes ein, sondern erzählen meist auch die Geschichte des abgebildeten Heiligen oder des Auftraggebers des Kunstgegenstandes.

Fünf Jahre Arbeit stecken in der Ausstellung, die in Zusammenarbeit des Historischen Museums Basel mit dem Metropolitan Museum New York zustande gekommen ist.

Der mittelalterliche Schatz ist bis 27. Mai in New York zu sehen, bevor er im Juli im Historischen Museum Basel gezeigt wird. Der Termin für die Ausstellung in Basel sei vor demjenigen in New York festgelegt worden, erklärte Kurator Timothy Husband: In Basel soll die Ausstellung am 13. Juli starten - dem 500. Jahrestag, an dem Basel der Eidgenossenschaft beitrat.

swissinfo und Agenturen


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