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Bauernverband mit seiner Vision zur Zukunft

Die Verhandlungen für ein umfassendes Freihandelsabkommen mit der EU seien sofort abzubrechen und der bilaterale Weg fortzusetzen. Dies forderte der Schweizerische Bauernverband (SBV) an seiner Jahresmedienkonferenz in Ferenbalm bei Bern.

Dieser Inhalt wurde am 05. Januar 2010 - 11:52 publiziert

Die politischen Weichen müssten neu gestellt werden, bekräftigte SBV-
Präsident Hansjörg Walter in seiner "Vision zur Zukunft". Bei der Welthandels-Organisation WTO müsse die Doha-Runde grundlegend neu aufgegleist werden.

Und das Direktzahlungssystem müsse bei seiner Weiterentwicklung
konsequent auf eine produktive Landwirtschaft ausgerichtet werden. "Es muss möglich sein, mit dem Erlös aus dem Produktverkauf plus Direktzahlungen ein angemessenes landwirtschaftliches Einkommen zu erzielen", betonte Walter.

Der Boden als wichtigste landwirtschaftliche Produktionsgrundlage müsse in allen politischen Fragen, zum Beispiel bei der Raumplanung, besser geschützt und erhalten bleiben, so Walter weiter.

"Wir Bauern versorgen die Schweiz mit 58% der benötigten Lebensmittel. Wir garantieren eine nachhaltige und tierfreundliche Produktion, sorgen für eine
abwechslungsreiche Landschaft, gepflegte Randzonen in den Hügel- und
Berggebieten und belebte ländliche Räume."

Die Schweizer Landwirtschaft brauche eine klare Vision. Dabei seien drei Wege denkbar: Erstens Nebenerwerbslandwirtschaft, wie sie in Österreich vorherrsche. Zweitens die Konzentration auf wenige, dafür grosse und im europäischen Umfeld möglichst konkurrenzfähige Betriebe in günstigen Lagen. Und drittens müsse der vor 15 Jahren eingeschlagene Weg einer ökologischen und tierfreundlichen Produktion weiter verfolgt werden.

swissinfo.ch und Agenturen

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