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FRANKFURT (awp international) - Der Leverkusener Chemie-Konzern Bayer wird vorerst auf weitere Strukturprogramme verzichten. Für die kommenden beiden Jahre bestünden keine entsprechenden Pläne, sagte der neue Vorstandsvorsitzende Marijn Dekkers im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ/Freitagausgabe). Der Konzern hatte im November den Abbau von weltweit 4.500 Stellen innerhalb der nächsten beiden Jahre bekanntgegeben, zugleich aber die Schaffung von 2.500 neuen Arbeitsplätzen vornehmlich in den Schwellenländern angekündigt. Denn besonders dort sieht Dekkers einen erheblichen Verbesserungsbedarf vor allem für die beiden Teilkonzerne Gesundheit (Healthcare) und Pflanzenschutz (Crop Science).
"Wir müssen da hingehen, wo die Märkte wachsen. Anders können wir den zunehmenden Margendruck durch die Generika-Konkurrenz und die Folgen der Gesundheitsreformen in zahlreichen Ländern nicht kompensieren", sagte der Bayer-Chef in seinem ersten Interview seit seinem Amtsantritt Anfang Oktober. Der Konzern werde künftig noch mehr Geld in die Forschung und Entwicklung investieren, Entscheidungswege schneller machen und weniger Geld für Administration ausgeben.
In dem Gespräch gebe der Niederländer mit amerikanischem Pass zugleich ein klares Bekenntnis zum Konglomerat ab, schreibt die "FAZ" in ihrem Vorabbericht zu dem Interview. So bleibe das Kunststoffgeschäft (Material Science) dritte Säule von Bayer, sagte Dekkers. Dieser Teil des Konzerns habe grosses Potential, besonders in China. "Er ist für uns definitiv kein Stiefkind." Vor seinem Antritt in Leverkusen hatte es immer wieder Spekulationen gegeben, Bayer werde sich unter seiner Führung vom Kunststoffgeschäft trennen und sich stärker auf Pharma und Pflanzenschutz konzentrieren./wiz

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