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LEVERKUSEN (awp international) - Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer will den Abbau von 1700 Arbeitsplätzen in Deutschland ohne betriebsbedingte Kündigungen durchziehen. In einer Gesamtbetriebsvereinbarung sei noch einmal festgelegt worden, dass die Stellenstreichungen unter anderem durch normale Fluktuation und Aufhebungsverträge erreicht werden sollen, bestätigte die Bayer AG am Donnerstag in Leverkusen. Der Abbau solle bis Ende 2012 abgeschlossen werden. Bis dahin waren betriebsbedingte Kündigungen ohnehin ausgeschlossen.
Die Rahmenvereinbarung, die für bis zu 1.700 Stellen gilt, ist laut Gewerkschaft aber kein "Blankoscheck" für das Unternehmen. "Im Gegenteil", sagte der Landesbezirksleiter der IG BCE, Reiner Hoffmann, der dpa. Er habe die Hoffnung, dass bedrohte Arbeitsplätze noch gerettet werden können und der Stellenabbau letztlich doch nicht ganz so hoch ausfällt wie von Bayer angekündigt. Das Unternehmen sei nun gefragt, aktiv Angebote an die Mitarbeiter zu machen.
Der neue Konzern-Chef Marijn Dekkers hatte im November ein umfangreiches weltweites Sparprogramm aufgelegt. Dieses sah den Abbau von insgesamt 4.500 Stellen bis Ende 2012 vor.
An den Investitionsplanungen für Deutschland will der Konzern unterdessen festhalten. Im laufenden Jahr sollen laut Bayer in Deutschland rund 550 Millionen Euro in Sachanlagen investiert werden. Darüber hinaus sollen etwa 70 Prozent des konzernweiten Forschungs- und Entwicklungsbudgets auf Deutschland entfallen.
Wie die "Rheinische Post" berichtet, will Bayer in der Gesundheitssparte in Deutschland rund 700 Stellen streichen. Davon stünden 400 in Berlin, Wuppertal und Leverkusen bereits fest, schreibt das Blatt. Im Pflanzenschutz sollten in Deutschland etwa 300 Arbeitsplätze wegfallen. Auch bei den Servicegesellschaften und in der Konzernverwaltung setzte Bayer den Rotstift an, wo zusammen etwa 700 Stellen gestrichen werden sollten. Das Unternehmen hatte Berichte über die genaue Verteilung des Stellenabbaus nicht bestätigt./vd/jha/jha

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