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Bayer will Rohstoffbezug dauerhaft sichern - Krise noch nicht ausgestanden

Dieser Inhalt wurde am 30. Dezember 2009 - 14:40 publiziert

DÜSSELDORF (awp international) - Die Sicherung des Rohstoffbezugs zählt für den Pharma- und Chemiekonzern Bayer zu den Herausforderungen im Industriegeschäft."Wir müssen eine dauerhafte Rohstoff-Versorgung zu günstigen Preisen sicherstellen", sagte Konzernchef Werner Wenning der "Börsen-Zeitung" (Donnerstagausgabe). Um dieses Ziel zu erreichen, seien auch Kooperationen mit Partnern aus Ländern mit Rohstoffquellen denkbar. Einen eigenen Zugang zu Öl oder Gas strebe Bayer jedoch nicht an.
Die Rückkehr zu den alten Produktionsniveaus in der Chemie wird sich nach Einschätzung des 2010 ausscheidenden Bayer-Chefs noch drei bis vier Jahre hinziehen. Dann sollten auch die wesentlichen Produktlinien des Teilkonzerns Material Science wieder Wachstumsraten von fünf bis sechs Prozent zeigen, sagte Wenning. Die Krise sei erst ausgestanden, wenn der Konsum in den USA wieder anspringe.
Dem im kommenden Jahr anstehenden Umbau des Konzernvorstands ? neben Wenning verlassen auch Finanzvorstand Klaus Kühn und Arthur Higgins, Chef des Teilkonzerns Healthcare, die Führungsriege ? sieht Wenning mit Gelassenheit entgegen. "Es wird wegen des Managementwechsels, der zugegebenermassen etwas länger dauert, absolut keinen Stillstand geben." Zum Nachfolger Wennings hatte der Aufsichtsrat im September 2009 den Niederländer Marijn Dekkers auserkoren. Dekkers tritt im Januar in den Bayer-Vorstand ein und wird den Vorsitz zum 1. Oktober 2010 übernehmen./jha/he

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