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Neuenburg (awp/sda) - Die Neuenburger Kantonalbank (BCN) hat 2009 das Rekordergebnis des Vorjahres trotz Finanz- und Wirtschaftskrise erneut übertroffen. Die Staatsbank erwirtschaftete einen Reingewinn von 42,5 Mio CHF - das sind 13,5% mehr als im Vorjahr.
"Unsere Bank hat ein hervorragendes Geschäftsjahr hinter sich und ist in keiner Weise von der Finanzkrise betroffen", sagte Verwaltungsratspräsident Jean-Pierre Ghelfi am Mittwoch an der Jahresmedienkonferenz. Mehrere Gründe seien dafür verantwortlich, erklärte er. Vor allem habe sich die Bank nie an spekulativen Geschäften beteiligt.
Die Zahlen sprechen für sich: Neben dem Reingewinn ist in praktisch gleichem Masse auch der Bruttogewinn gewachsen. Dieser stieg um 16,1% auf 74,8 Mio CHF. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 15,1% und beträgt damit 7,25 Mrd CHF.
Der Erfolg im Handelsgeschäft vervierfachte sich auf 13,5 Mio CHF. Dieser Anstieg ist mit der Rückkehr der Bank 2009 auf den Finanzmarkt zu erklären, nachdem sie sich 2008 zurückgezogen hatte.
Auch im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg der Erfolg wieder um 6,1% auf 21,9 Mio CHF. Hingegen läuft das Zinsgeschäft wie bei anderen Banken etwas harzig. Die BCN erzielte hier ein Erfolgsplus von 0,8% auf 95,4 Mio CHF.
Die Bank setze auf eine langfristige Strategie, sagte Ghelfi. Diese Geschäftspraxis scheint zu überzeugen: So flossen der Bank 2009 knapp 16% mehr Kundengelder zu, so dass sie heute 7,4 Mrd CHF verwaltet. Die Summe der Hypothekarausleihungen stieg um rund 11% auf 4,85 Mrd CHF.
Vom Rekordergebnis profitiert auch der Staat: in seine Kasse fliessen 28 Mio CHF - das sind 12% mehr als 2008. Für das laufende Jahr rechnet die Bank mit einem leicht rückläufigen Ergebnis.
mk

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